Einsatz 08/2018 — Überschwemmung in Holsthum

Am 09.06.2018 wur­den wir um gegen 19:20 Uhr nach Hol­st­hum alar­miert. Dort war es infolge sturz­bach­ar­ti­ger Regen­fälle zu Über­schwem­mun­gen im gesam­ten Orts­ge­biet gekom­men. Stra­ßen, Kel­ler und Häu­ser waren über­schwemmt.

Wir hal­fen den Kame­ra­den der Feu­er­wehr Hol­st­hum und den Anwoh­nern dabei, Sand­sä­cke zu ver­le­gen, Kel­ler leer­zu­pum­pen sowie das Was­ser und den ange­spül­ten Schlamm aus Kel­lern und Gebäu­den zu ver­brin­gen.

Ein­satz­ende war gegen 01:00 des dar­auf­fol­gen­den Tages.

Einsatz 07/2018 — Hochwasser

Am 02.06.2018 tra­fen wir uns um 9 Uhr, um die am Vor­tag und in der Nacht ver­teil­ten Sand­sä­cke ein­zu­sam­meln sowie einige klei­nere Schä­den zu besei­ti­gen. Hier­bei erhiel­ten wir wie bereits Tags zuvor Hilfe von eini­gen frei­wil­li­gen Hel­fern aus Prümzur­lay sowie aus umlie­gen­den Gemein­den. Auf­grund der am Vor­tag früh­zei­tig erhal­te­nen Infor­ma­tion zur bevor­ste­hen­den Hoch­was­ser­si­tua­tion und der infolge dar­auf ein­ge­lei­te­ten Maß­nah­men konn­ten grö­ßere mate­ri­elle Schä­den ver­hin­dert wer­den.

Teil der selbst abge­füll­ten “Sand­sä­cke”

Ins­ge­samt wur­den am 01.06.2018 über 720 Sand­sä­cke durch uns und die Viel­zahl an frei­wil­li­gen Hel­fern gefüllt und ver­teilt, wel­che am Fol­ge­tag von uns ein­ge­sam­melt und zum Teil wie­der ent­leert wur­den. Auch hier gilt unser Dank den frei­wil­li­gen Hel­fern, wel­che uns tat­kräf­tig bei den anfal­len­den Arbei­ten unter­stüt­zen. Nach­dem alle Sand­sä­cke ein­ge­sam­melt sowie gezählt waren, ver­setz­ten wir unsere Gerät­schaf­ten in Ein­satz­be­reit­schaft und konn­ten unse­ren Ein­satz gegen 15:30 Uhr been­den.

Einsatz 05/2018 — Hochwasser

Aus­zug aus dem Lage­be­richt des Hoch­was­ser­mel­de­diens­tes von 15h

Am 01.06.2018 wur­den wir um 13:51 durch die FEZ Neu­er­burg alar­miert. Auf­grund der star­ken Regen­fälle der ver­gan­ge­nen Nächte musste aus dem Stau­see in Biers­dorf am See große Megen Was­ser abge­las­sen wer­den. Dar­aus ent­stand die Befürch­tung, dass die Orts­ge­mein­den wel­che an der Prüm lie­gen, stark über­flu­tet wer­den. Aus die­sem Grund wur­den in den betrof­fe­nen Orts­ge­mein­den u.a. auch Prümzur­lay die Feu­er­weh­ren in Ein­satz­be­reit­schaft ver­setzt. Im ers­ten Schritt erfolgte durch uns eine War­nung der durch einen pro­gnos­ti­zier­ten Höchst­stand der Prüm von 5 Metern betrof­fe­nen Bewoh­ner in Prümzur­lay. Diese wur­den ange­hal­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen, wel­che dazu füh­ren, ihr Hab und Gut vor dem vor­aus­ge­sag­ten Hoch­was­ser zu schüt­zen. Wäh­rend­des­sen began­nen wir von der Feu­er­wehr damit, Sand­sä­cke zu fül­len und diese an die betrof­fe­nen Bewoh­ner zu ver­tei­len. Außer­dem unter­stütz­ten wir die betrof­fe­nen Bewoh­ner dabei, ihre Häu­ser und Woh­nun­gen gegen das ange­kün­digte Hoch­was­ser zu schüt­zen und abzu­dich­ten.

Blick von der Prüm­brü­cke in Prümzur­lay, bei Höchst­stand der Prüm von 453cm

Durch die Feu­er­wehr Prümzur­lay, sowie eine Viel­zahl an frei­wil­li­gen Hel­fern aus dem Ort Prümzur­lay und eini­gen Nach­bar­ge­mein­den wur­den mehr als 720 Sand­sä­cke inner­halb kür­zes­ter Zeit gefüllt bzw. an die betrof­fe­nen Haus­halte ver­teilt. Ein beson­de­rer Dank gilt der Viel­zahl an frei­wil­li­gen Hel­fern, ohne wel­che der Ein­satz in die­ser Form nicht zu bewäl­ti­gen gewe­sen wäre. Durch die früh­zei­tige Warnung/Mitteilung vor der zu erwar­ten­den Hoch­was­ser­si­tua­tion war es mög­lich, recht­zei­tig geeig­nete Abwehr­maß­nah­men zu ergrei­fen und somit grö­ßere Sach­schä­den zu ver­mei­den.