Einsatz 05/2019 | 22.10.19 — Personensuche in Holsthum

Am gest­ri­gen Diens­tag wur­den wir um 18:14 Uhr durch die Lei­stelle Trier zur Unter­stüt­zung der Poli­zei bei einer Per­so­nen­su­che nach Hol­st­hum alar­miert. In Hol­st­hum sam­mel­ten sich die alar­mier­ten Kräfte der Feu­er­wehr sowie der Poli­zei und des DRK im Bereit­stel­lungs­raum am Gerä­te­haus der dor­ti­gen Feu­er­wehr.

Nach einer kur­zen Lage­ein­wei­sung durch die Poli­zei wurde ein klei­ner Bereich ent­lang der Prüm zwi­schen Hol­st­hum und Pef­fin­gen durch die Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel ergeb­nis­los abge­sucht. Durch den hohen Was­ser­stand der Prüm sowie die ein­ge­tre­tene Dun­kel­heit wurde die Suche nach der ver­miss­ten Per­son gegen 20:00 Uhr ein­ge­stellt.

Neben den Feu­er­wehr­ein­hei­ten aus Prümzur­lay, Hol­st­hum, Pef­fin­gen, Schank­wei­ler, Irrel (mit ELW1) befan­den sich Füh­rungs­staf­fel, FEZ und Wehr­lei­tung der VG Süd­ei­fel, das DRK Hol­st­hum sowie die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur Per­so­nen­su­che ent­neh­men Sie bitte der ört­li­chen Presse sowie den offi­zi­el­len Mit­tei­lun­gen der Poli­zei.

Einsatz 03/2019 | 10.07.2019 — Person in Zwangslage

Am Mitt­woch, dem 10.07.2019 wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde (Stand­orte Prümzur­lay und Ern­zen) gemein­sam mit den ört­lich zustän­di­gen Kräf­ten der Feu­er­weh­ren Irrel zu den Was­ser­fäl­len der Prüm alar­miert. Gemel­det wurde durch die Leit­stelle Trier, dass eine Per­son mit dem Fahr­rad abge­stürzt sei und sich auf­grund ihrer Ver­let­zun­gen nicht mehr eigen­stän­dig aus die­ser Zwangs­lage befreien könne. Am Ein­satz­ort stellte sich her­aus, dass die Frau mit ihrerm Rad einen ca. 9 Meter hohen Abhang hin­ab­ge­stürzt war.

Unter Ein­satz­lei­tung der Feu­er­wehr Irrel wurde die Ret­tung vor­be­rei­tet. Die begon­nen Tätig­kei­ten zum Ein­rich­ten eines Fla­schen­zu­ges zur hin­ter­si­cher­ten Ret­tung der Per­so­nen wurde nach Rück­spra­che mit dem Notz­arzt der Luxem­bourg Air Res­cue abge­bro­chen. Eine ver­ti­ka­les auf­sei­len der Schleif­korb­trage war auf­grund des Ver­let­zungs­mus­ters nicht emp­feh­lens­wert und ein hori­zon­tal gela­ger­tes auf­sei­len auf­grund des sehr stei­len Han­ges mit sehr wenig Bewe­gungs­flä­che am Hang­fuß nicht sicher mög­lich, da dadurch keine Abspann­seile ein­ge­setzt wer­den konn­ten um eine hori­zon­tal gela­gerte Trage zu sta­bi­li­sie­ren.  Die ver­letzte Per­son musste daher daher mit ver­ei­ten Kräf­ten mit­tels Spi­ne­bord und Schleif­korb­trage über einen schma­len Pfad dem Rettungswagen/Hubschrauber zuge­führt wer­den.

Außer den oben genann­ten Kräf­ten der Feu­er­wehr befan­den sich der stv. Wehr­lei­ter, die FEZ sowie wei­tere Kräfte der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, das DRK Ech­ter­nach­er­brück und die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Einsatz 01/2019 | 07.02.2019- Personensuche in Bollendorf

Am heu­ti­gen Don­ners­tag wur­den wir um 06:53 Uhr durch die FEZ Süd­ei­fel zu einem Ein­satz in Bol­len­dorf nach­alar­miert. Gemel­det wurde das Stich­wort “Personensuche/Person droht zu sprin­gen”. In Bol­len­dorf hiel­ten wir uns im Bereit­stel­lungs­raum “Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus”, gemein­sam mit der eben­falls alar­mier­ten Feu­er­wehr Ern­zen, in Bereit­schaft. Nach ca. einer Stunde erhiel­ten wir über Funk die Nachicht, dass die Per­son sich in Sicher­heit befin­det, somit wurde ein Ein­satz unse­rer­seits nicht erfor­der­lich. Eben­falls im Ein­satz befan­den sich neben den Kräf­ten der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel (Teil­ein­hei­ten Ern­zen und Prümzur­lay), die Feu­er­wehr Bol­len­dorf, die FEZ und der Wehr­lei­ter der VG Süd­ei­fel, die Poli­zei Bit­burg sowie das DRK.

Einsatz 06/2018 — Abgestürzte Frau in Übereisenbach

Noch wäh­rend unse­res lau­fen­den Hoch­was­ser­ein­sat­zes erfolgte eine Alar­mie­rung der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, bestehend aus den Teil­ein­hei­ten Ern­zen und Prümzur­lay. Gemel­det wurde, dass in einem Wald­stück nahe Über­ei­sen­bach eine Frau einen zehn Meter hohen Abhang hin­un­ter gestürzt sei. Da zu Beginn des Ein­sat­zes die Lage unklar war, wur­den groß­flä­chig Ein­hei­ten u.a. auch die der Absturz­si­che­rungs­gruppe alar­miert. Auf­grund der wei­ten Ent­fer­nung zwi­schen Prümzur­lay und Über­ei­sen­bach (37km) sowie der damit ein­her­ge­hen­den zeit­li­chen Ver­zö­ge­rung unse­res Ein­tref­fens ent­schied sich die Wehr­lei­tung der Ver­bands­ge­meinde Süd­ei­fel nach Abklä­rung der Lage sowie der Her­ab­stu­fung der Alarm­stufe dazu, die Ein­hei­ten der Absturz­si­che­rungs­gruppe in ihren lau­fen­den Ein­sät­zen zu belas­sen.

Einsatz 04/2018 — Rauchentwicklung am Gebäude

Sturm 30.4.2018, Extre­mer­eig­nis über Hol­st­hum (Quelle: Kachel­mann­wet­ter)

Um 23:02 Uhr wur­den wir durch die Leit­stelle Trier nach Hol­st­hum in die Straße “Auf der Hütte” alar­miert. Dort wurde eine Rauch­ent­wick­lung am Gebäude als Folge eines Blitz­ein­schla­ges gemel­det. Die schnell ein­tref­fende Orts­wehr aus Hol­st­hum gab über Funk bekannt, dass kein Feuer und nur eine sehr geringe Rauch­ent­wick­lung zu erken­nen war. Am Ein­satz­ort ange­kom­men war unschwer ein gro­ßes Loch im  Dach erkenn­bar.

Nach­dem die Strom­lei­tung durch den Ener­gie­ver­sor­ger frei­ge­schal­tet wor­den war, wurde bei einer wei­te­ren Erkun­dung fest­ge­stellt, dass es sich nicht um einen Blitz­ein­schlag han­delte, son­dern dass in der nähe­ren Umge­bung ein Baum auf die Strom­lei­tung gefal­len war und in Folge der Mast der Haus­ein­spei­sung auf dem Dach umknickte. Die Abspan­nung des Mas­tes der Haus­ein­füh­rung hatte dabei einen grö­ße­ren Teil des Daches mit­ge­ris­sen und Fun­ken­flug der Strom­lei­tung zu der Rauch­ent­wick­lung geführt. Durch das Unwet­ter ent­stand erheb­li­cher Was­ser­scha­den. In der Folge wurde durch anwe­sen­des Per­so­nal der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Südi­fel ein Siche­rungs­stand auf­ge­baut, um das Dach in der Folge pro­vi­so­risch wie­der zu schlie­ßen. Da glück­li­cher­weise zeit­nah ein Dach­de­cker ein­traf, über­nahm die­ser von uns gesi­chert diese Arbeit und rich­tete auch Teile der ver­scho­be­nen Spar­ren wie­der pro­vi­so­risch aus.. Der Ein­satz war gegen 01:45 been­det. Auf dem Rück­weg befrei­ten wir die Straße von Prümzur­lay zur Prü­mer­burg noch von eini­gen grö­ße­ren Ästen, sodass wir gegen 02:00 wie­der ein­rü­cken konn­ten.