Fahrzeug

Unser Einsatzfahrzeug

Bei unserem Einsatzfahrzeug handelt es sich um ein sogenanntens Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) nach DIN EN 14530-16. Unser aktuelles TSF stammt aus dem Jahr 1996. Es handelt sich dabei um ein Fahrgestell des Modells Sprinter von Mercedes-Benz mit Dieselmotor und Doppelkabine mit Platz für sechs Personen. Auf diesem befindet sich ein von der Firma Harz & Thies aufgebauter Koffer in Alu-Leichtbauweise, der alle wesentlichen Gerätschaften enthält.

Das Fahrzeug war von 1996 bis Ende 2011 bei der Feuerwehr Gilzem eingesetzt. Für den Standort Gilzem wurde, im Rahmen des Ausrückbereichskonzeptes der Verbandsgemeinde, im Jahr 2011 ein neues TSF mit Wassertank (TSF-W) beschafft. Das in Gilzem vorhandene TSF wurde daher an unseren Standort umgesetzt und ersetzte unser vorheriges Fahrzeug aus dem Jahr 1988.
Die Feuerwehr Gilzem pflegte das Fahrzeug außergewöhnlich gut. Deshalb ist es für sein Alter noch in einem erstaunlich guten Zustand. Hinsichtlich des Fahrgestells hat es gegenüber aktuellen Fahrzeugen den Vorteil mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen eine recht hohe Zuladung zu haben. Unser Fahrzeug kann somit mit dem “normalen” Führerschein der Klasse B gefahren werden und bietet dennoch ausreichend Platz- und Gewichtsreserven um neben der Normbeladung auch die für die Sonderaufgabe Absturzsicherung benötigte Zusatzbeladung transportieren zu können. Zur Zeit neu angebotene TSF haben aufgrund der schwerer gewordenen Fahrgestelle meist bereits ohne Zusatzbeladung eine Gesamtmasse von bis zu 4,0 Tonnen. Daher ist der Führerschein der Klasse B hier nicht mehr ausreichend.

Beladung nach DIN (Auszug)

  • Tragkraftspritze TS 8/8 (PFPN 10/1000)
  • 4-Teilige Steckleiter
  • 4 Handfunkgeräte Fug 11b (2m-Band Analogfunk)
  • 4 Handfunkgeräte Sepura STP 8000 (TETRA Digitalfunk)
  • 160m B-Schlauch (8 x 20m)
  • 150m C-Schlauch (10x15m) (+ 45m in Schlauchtragekorb)
  • 4 Pressluftatmer
  • Feuerlöscher 6kg ABC Pulver
  • Kübelspritze
  • Diverse Werkzeuge, Diverse Armaturen (Strahlrohre etc.)
  • Diverse Beleuchtungsmittel und Verkehrswarngeräte

Bei uns mitgeführte Zusatzbeladung

Dauerhaft verladen:

  • Gerätesatz Absturzsicherung nach DIN 14800-17
  • Gerätesatz Auf-Abseilgerät nach DIN 14800-16
  • Schleifkorbtrage mit Abseilspinne
  • Kettensäge nebst Zubehör
    (Zusatzbeladungsmodul A1 nach DIN 14800-18 Beiblatt 1)
  • Schlauchtragekorb mit 3xC42-Schlauch
  • Teleskop Pneumatik Lichtmast mit LED-Strahlern
  • diverse zusätzliche Kleinteile wie z.B. zusätzliche Winkelkopftaschenlampen und Verkehrswarngeräte.
  • zusätzliche Armaturen, unter anderem ein Kellersaugkorb

Weiterhin steht spezielle Zusatzbeladung bzw. Schutzausrüstung im Gerätehaus bereit, zum Beispiel Schaumausrüstung Größe 2 (200l/min) oder vier Wathosen für Einsätze an bzw. in der Prüm

Tragkraftspritze

Tragkraftspritzen sind – wie der Name andeutet – tragbare Feuerlöschpumpen. Bei unserer Tragkraftspritze handelt es sich um eine “Iveco Eurofire 2000” (Baujahr 2000). Sie wird nach wie vor von Iveco hergestellt, mittlerweile aber unter dem Namen “Fire 1000” vertrieben.

(Dieses Foto wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH, Graf-Arco-Strasse 30, 89079 Ulm)


Vorteile

  • sehr hohe Förderleistung von 1730l/min bei 8 bar Ausgangsdruck
  • bis zu 2400l/min im Lenzbetrieb (Freilauf)
  • eine der leisesten Tragkraftspritzen, vereinfacht Abläufe erheblich
  • sehr einfache Bedienung
  • robuster und zuverlässiger Einspritzermotor

Nachteile

  • recht hohes Gewicht

 

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