Aufstellen des Maibaums

P.S. Da wir das Wet­ter lei­der nicht beein­flus­sen kön­nen, wer­den wir uns auch auf Regen vor­be­rei­ten und ein klei­nes Zelt auf­stel­len.

Abgeschlossene Ausbildung “Absturzsicherung”

Übung zum gesi­cher­ten Vor­stieg

Im Zeit­raum vom 30.03 bis 08.04.2017 haben drei Ange­hö­rige der Feu­er­wehr Prümz­ur­lay sowie fünf wei­tere Mit­glie­der aus Nach­bar­weh­ren der VG Süd­ei­fel am Lehr­gang Siche­res Arbei­ten in absturz­ge­fär­de­ten Berei­chen teil­ge­nom­men. Der Lehr­gang wurde von Aus­bil­dern der Flug­platz­feu­er­wehr Spang­dah­lem durch­ge­führt und fand in Nie­der­weis und Bit­burg statt.

Im Rah­men des theo­re­ti­schen Unterichts und der prak­ti­schen Übun­gen waren die Mög­lich­kei­ten, aber ins­be­son­dere auch Gren­zen der Arbeit mit dem Gerä­te­satz Absturz­si­che­rung Schwer­punkt­thema.

Unter ande­rem stan­den

  • Rechts­grund­la­gen
  • Auf­ga­ben, Mög­lich­kei­ten und Gren­zen bei der Arbeit in absturz­ge­fähr­de­ten Berei­chen
  • Unfallschutz/Erste Hilfe
  • Per­sön­li­che Schutz­aus­rüs­tung gegen Absturz
  • Seil­kunde / Kno­ten­kunde / Kno­ten­trai­ning
  • Anschlag­punkte / Befes­ti­gungs­punkte
  • Sichern in absturz­ge­fähr­de­ten Berei­chen

auf dem Lehr­plan. Bei den prak­ti­schen Übun­gen lag der Schwer­punkt auf dem siche­ren Auf­bau der Siche­rungs­kette, ergänzt um Übun­gen zum Vor­stei­gen und dem Set­zen von Zwi­schen­si­che­run­gen. Dabei konn­ten auf­grund der Zusam­men­ar­beit mit der Flug­platz­feu­er­wehr Spang­dah­lem Dach­flä­chen sowie ein Funk­turm der ame­ri­ka­ni­schen Streit­kräfte in Bit­burg als Übungs­ob­jekte genutzt wer­den.

Blick vom Funk­turm

Zusam­men mit den in den ver­gan­gen Jah­ren an der Lan­des­feu­er­wehr­schule Koblenz bezie­hungs­weise bei  den Höhen­ret­tern der Berufs­feu­er­wehr Trier aus­ge­bil­de­ten Kame­ra­den sind nun ins­ge­samt eine Feu­er­wehr­frau sowie sechs Feu­er­wehr­män­ner der Feu­er­wehr Prümz­ur­lay in der Absturz­si­che­rung geschult.
Die Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel setzt sich zur Zeit aus den bei­den Lösch­grup­pen der Feu­er­wehr Ern­zen und Prümz­ur­lay zusam­men. Diese wer­den im Ein­satz­fall durch wei­te­res geschul­tes Per­so­nal aus der VG Süd­ei­fel sowie der VG Bit­bur­ger-Land ergänzt.

Hier­mit gra­tu­lie­ren wir unse­rer Kame­ra­din Nina B. und unse­ren bei­den Kame­ra­den Michael A. und Manuel H. zur bestan­de­nen Aus­bil­dung. Ebenso gra­tu­lie­ren wir den fünf ande­ren Kame­ra­din­nen und  Kame­ra­den der VG Süd­ei­fel, die eben­falls den Lehr­gang erfolg­reich bestan­den haben.

Einsatz 04/2017 | 07.4.2017

Gebäu­de­brand Neben­ge­bäude in Holst­hum

Symbolfoto EinsatzAm Frei­tag, den 07.04.2017 wurde gegen 19:30 Uhr per Sirene und Funk­mel­de­emp­fän­ger Alarm aus­ge­löst. Auf­grund des Ein­satz­stich­wor­tes “Brand Neben­ge­bäude in Holst­hum” wur­den wir gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren Holst­hum und Irrel zum dor­ti­gen “Hotel Europa” alar­miert. Hin­ter dem Hotel stand ein klei­ner Schup­pen in Brand. Durch die erst ein­tref­fende Feu­er­wehr Holst­hum wurde ein Erstan­griff über die Schnellan­griffs­ein­rich­tung des dort sta­tio­nier­ten TSF-W vor­ge­nom­men. An der Ein­satz­stelle über­nah­men wir die Was­ser­ver­sor­gung aus einem in nächs­ter Nähe zum Brand­ob­jekt gele­ge­nen Swim­ming­pool, da der nächste Hydrant rela­tiv weit ent­fernt war.

Was­ser­ent­nah­me­stelle Swim­ming­pool

Außer­dem wurde von uns ein Lösch­an­griff mit­tels C-Strahl­rohr vor­ge­nom­men. Zusam­men mit den Kame­ra­den der eben­falls alar­mier­ten Feu­er­weh­ren gelang es den Brand schnell unter Kon­trolle zu brin­gen. Nach ca.    ein­ein­halb  Stun­den war unser Ein­satz been­det und wir konn­ten wie­der ein­rü­cken.

Eben­falls im Ein­satz war die Poli­zei Bit­burg sowie der stell­ver­tre­tende Wehr­lei­ter der VG Süd­ei­fel.

Einsatz 03/2017 | 17.3.2017

Unter­stüt­zung Tra­ge­hilfe Ret­tungs­dienst / Ret­tung von Per­son aus Steil­hang

Symbolfoto Einsatz

Am 17. März wur­den wir, gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren Ern­zen und Fer­sch­wei­ler,  gegen 16:30 Uhr durch die Leit­stelle Trier zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes in den Wald zwi­schen Fer­sch­wei­ler, Ern­zen und Wei­ler­bach alar­miert. Dort war eine Per­son im Wald gestürzt und hatte sich ver­letzt, sodass sie nicht mehr aus eige­ner Kraft wei­ter­ge­hen konnte.

Der nächst­ge­le­gene Wald­weg war äußerst unweg­sam und vom gemel­de­ten Aus­gangs­punkt aus nicht befahr­bar. Daher wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde — gebil­det von der Feu­er­wehr Ern­zen und Prümz­ur­lay — mit Schleif­korb­trage ange­for­dert, um dem Ret­tungs­dienst beim Trans­port der Per­son zu hel­fen. Das Mate­rial — Trage, Gerä­te­satz Absturz­si­che­rung, Ret­tungs­dienst­ma­te­rial, etc. — mus­ste dazu ca. zwei Kilo­me­ter berg­auf zum Unfall­ort getra­gen wer­den. Die Per­son befand sich dort noch ein­mal ca. 30 Höhen­me­ter ober­halb des nächs­ten Wald­we­ges auf einem schma­len Pfad. Da eine unge­si­cherte Ret­tung mit der Trage zu gefähr­lich gewe­sen wäre, wurde ent­schie­den, den Gerä­te­satz Absturz­si­che­rung ein­zu­set­zen. Somit konnte die Schleif­korb­trage mit der Per­son und dem Tra­ge­per­so­nal mit­tels Dyna­mik­seil gesi­chert den Steil­hang hinab auf den nächs­ten Wald­weg  gebracht wer­den.

In der Zwi­schen­zeit wurde die Feu­er­wehr Ern­zen vom Ein­satz­lei­ter Feu­er­wehr beauf­tragt mit ihrem Fahr­zeug einen alter­na­ti­ven Weg zu die­sem Punkt zu erkun­den, was auch gelang. Der gefun­dene Weg war zwar für klei­nere Feu­er­wehr­fahr­zeuge mit gro­ßer Boden­frei­heit befahr­bar, nicht jedoch für tief lie­gende Ret­tungs­wa­gen. Die Pati­en­tin wurde daher mit der Trage im Fahr­zeug der Feu­er­wehr Ern­zen zum Ret­tungs­wa­gen ver­bracht.

Neben den genann­ten Stand­or­ten der Feu­er­wehr der VG Süd­ei­fel war das DRK Stand­ort Ech­ter­nach­er­brück im Ein­satz, die Zusam­men­ar­beit aller Kräfte funk­tio­nierte dabei her­vor­ra­gend. Auf­grund der glück­li­cher­weise nicht bedroh­li­chen Ver­let­zun­gen und noch aus­rei­chen­der Zeit bis zum Ein­bruch der Dun­kel­heit wurde der gesamte Ein­satz nach den Grund­sät­zen einer mög­lichst pati­en­ten­scho­nen­den Ret­tung durch­ge­führt. Dabei gilt der Grund­satz “Sicher­heit vor Schnel­lig­keit”. Nach Über­gabe der Per­son an den Ret­tungs­dienst konn­ten wir unse­ren Ein­satz gegen 18:10 Uhr been­den.

Einsatz 02/2017 | 02.03.2017

Gas­ge­ruch / Ver­letzte Per­son

Symbolfoto Einsatz

Am 02.03.2017 wur­den wir gegen 23:50 Uhr gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren aus Nie­der­weis und Irrel zum Orts­teil Prü­mer­burg alar­miert.

Dort wur­den Anwoh­ner durch Schreie aus einem Nach­bar­haus auf eine Gas­aus­brei­tung auf­merk­sam und alar­mier­ten Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Bei Ein­tref­fen an der Ein­satz­stelle war der Ret­tungs­dienst bereits vor Ort und hatte die Situa­tion schon unter Kon­trolle gebracht. Ein Ein­grei­fen unse­rer­seits war des­halb nicht mehr erfor­der­lich, sodass der Ein­satz nach kur­zer Zeit wie­der been­det wer­den konnte. Die bereits auf der Anfahrt ange­leg­ten Atem­schutz­mas­ken wur­den noch gegen unbe­nutzte aus dem TLF der Feu­er­wehr Irrel aus­ge­tauscht, sodass wir gegen 0:30 Uhr wie­der ein­satz­be­reit im Gerä­te­haus waren.