Abgeschlossene Ausbildung Sprechfunker

In der Zeit vom 18.11. – 26.11.2016 absol­vier­ten zwei unse­rer Kame­ra­den den Sprech­fun­ker­lehr­gang. Ziel die­ser Aus­bil­dung ist laut FwDV2 “die Befä­hi­gung zum Über­mit­teln von Nach­rich­ten mit Sprech­funk­ge­rä­ten im Feu­er­wehr­dienst”.

Hier­mit gra­tu­lie­ren wir Mau­rice S. und Patrick M. zur erfolg­rei­chen Teil­nahme.

Einsatz 08/2016 | 01.12.2016

Gebäu­de­brand in Prümz­ur­lay

Symbolfoto EinsatzAm 01.12.2016 wur­den wir gegen 2:30 Uhr durch die Leit­stelle Trier zu einem Gebäu­de­brand in der Kapel­len­straße in Prümz­ur­lay alar­miert. Bereits auf der Anfahrt der Kame­ra­den wurde deut­lich, wel­ches Ein­satz­sze­na­rio uns erwar­tet. Durch das Ein­satz­stich­wort “Gebäu­de­brand” wur­den viele wei­tere Feu­er­wehr­ein­hei­ten in Mar­sch gesetzt.

Nach unse­rem Ein­tref­fen stellte sich schnell her­aus, dass die sich bereits auf der Anfahrt befind­li­chen Ein­hei­ten nicht aus­rei­chen wür­den um den Brand schnell unter Kon­trolle zu brin­gen, da das Gebäude bereits bei Alar­mie­rung der Feu­er­wehr in Voll­brand gestan­den hatte. Des­halb und um ein Aus­brei­ten des Feu­ers auf zwei direkt benach­barte Gebäude zu ver­hin­dern, wur­den wei­tere Ein­hei­ten aus der ehe­ma­li­gen Ver­bands­ge­meinde Irrel, sowie die Dreh­lei­ter der Feu­er­wehr Bit­burg nach­alar­miert. Die bei­den Bewoh­ner des Gebäu­des zogen sich Brand­ver­let­zun­gen zu, eine Per­son mus­ste in eine auf Brand­ver­let­zun­gen spe­zia­li­sierte Kli­nik ver­legt wer­den.

Situation kurz nach Alarmierung der Feuerwehr (Bild: Youtube, Benutzer jtv jtv)

Situa­tion Gebäu­de­rück­seite kurz nach Alar­mie­rung der Feu­er­wehr
(Bild: Youtube, Benut­zer jtv jtv)

Am Ein­satz­ort wurde ein Angriff mit­tels Strahl­roh­ren von bei­den Sei­ten des Gebäu­des vor­ge­nom­men. Unter schwe­rem Atem­schutz gin­gen die ein­zel­nen Trupps zur Brand­be­kämp­fung vor. Wir über­nah­men, teil­weise durch Kame­ra­den der Feu­er­wehr Irrel unter­stützt, den Angriff über die Rück­seite des Gebäu­des auf der anfäng­lich die stärkste Aus­brei­tungs­ge­fahr bestand und an der daher die ers­ten Kräfte ein­ge­setzt wur­den.

Anfangs galt es vor allem ein Über­grei­fen der Flam­men auf die benach­bar­ten Gebäude zu ver­hin­dern. Nach­dem dies ver­hin­dert wer­den konnte galt es die Flam­men zu löschen und even­tu­elle Glut­nester zu besei­ti­gen. Da die Was­ser­ver­sor­gung an der Ein­satz­stelle nicht aus­reichte, wurde durch die nach­rü­cken­den Kräfte eine Was­ser­ver­sor­gung aus der Prüm bis zur Ein­satz­stelle sicher gestellt.

Durch die Wit­te­rung mit Tem­pe­ra­tu­ren deut­lich unter Null Grad wurde der Ein­satz erheb­lich erschwert. Die erste Was­ser­ver­sor­gung konnte nur durch gro­ßen Ein­satz her­ge­stellt wer­den da der nächst­ge­le­gene Hydrant – trotz ein­ge­leg­ter Folie – fest zuge­fro­ren war und  der Deckel unter mas­si­ver Gewalt­an­wen­dung mit einer Axt gelöst wer­den mus­ste. Auch die Schlauch­kupp­lun­gen fro­ren in kur­zer Zeit fest. Die steile und sehr enge Straße vor dem Gebäude war durch sofort gefrie­ren­den Was­ser­auf­trag stark rutsch­ge­fähr­det. Ein Feu­er­wehr­ka­me­rad zog sich auf­grund eines Stur­zes Ver­let­zun­gen im Rücken­be­reich zu und mus­ste ambu­lant behan­delt wer­den.

Wir bedan­ken uns bei allen ein­ge­setz­ten ehren­amt­li­chen Kräf­ten, ins­be­son­dere den Feu­er­wehr­stand­or­ten der VG Süd­ei­fel (Holst­hum, Peffin­gen, Nie­der­weis, Min­den, Fer­sch­wei­ler, Irrel, Ern­zen, Als­dorf, Neu­er­burg  (Dreh­lei­ter)) sowie der Feu­er­wehr Bit­burg (Dreh­lei­ter, GW-Atem­schutz) und der DRK Orts­gruppe Holst­hum. Außer­dem ein­ge­setzt waren der Ret­tungs­dienst, die Poli­zei, die Stra­ßen­meis­te­rei und der Strom­ver­sor­ger. Wei­ter­hin gilt unser Dank den Nach­barn die in der Not gehol­fen haben. Unsere Gedan­ken gel­ten im Moment ins­be­son­dere den ver­letz­ten Haus­be­woh­nern.

Wei­tere Berichte:
http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Wohnhaus-brennt-in-Pruemzurlay-aus-Polizei-vermutet-Kaminbrand-als-Ursache-150–000-Euro-Sachschaden;art752,4565480
http://www.wochenspiegellive.de/eifel/kreis-bitburg-pruem/irrel/artikel/wohnhaus-brennt-aus-zwei-verletzte-45477/
http://www.bild.de/regional/aktuelles/rheinland-pfalz-und-saarland/mutter-und-tochter-bei-wohnhausbrand-in-der-49026670.bild.html

Martinsumzug 12.11.2016

Am Sams­tag, den 12.11.2016, fin­det der tra­di­tio­nelle Mar­tins­um­zug, in Prümz­ur­lay, statt.

Louis Anselme Longa, La Charité de Saint-Martin Huile sur toile. Eglise de Saint-Martin d'Oney, Foto: Par Abmg (Travail personnel) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Louis Anselme Longa, La Cha­rité de Saint-Mar­tin Huile sur toile. Eglise de Saint-Mar­tin d’Oney, Foto: Par Abmg (Tra­vail per­son­nel) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wiki­me­dia Com­mons

Wir begin­nen um 18:00 Uhr mit einer kur­zen Mar­tins­feier in der Kapelle in Prümz­ur­lay. Anschlie­ßend beglei­ten wir den Hl. Mar­tin mit Later­nen zum Mar­tins­feuer am Gemein­de­haus. Der Musik­ver­ein Holst­hum wird dabei die Mar­tins­lie­der anstim­men. Im Gemein­de­haus wer­den dann die Mar­tins­bre­zeln ver­teilt. Dort fin­det anschlie­ßend auch die Tom­bola statt.

Wir freuen uns über jeden klei­nen und gro­ßen Later­nen­trä­ger.

Abschlussübung des Ausrückbereichs am 09.10.2016

Galerie

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Am gest­ri­gen Sonn­tag fand die jähr­li­che große Abschluss­übung des Aus­rück­be­reichs Prüm-Enz in Schank­wei­ler statt. Als Übungs­sze­na­rio wurde ein Brand im Unter­ge­schoss des dor­ti­gen Gemein­de­hau­ses mit meh­re­ren ver­miss­ten Per­so­nen ange­nom­men. Die Feu­er­weh­ren Schank­wei­ler und Peffin­gen stell­ten die Was­ser­ver­sor­gung aus dem öffent­li­chen … Wei­ter­le­sen

Einsatz 07/2016 | 20.09.2016

Unter­stüt­zung Tra­ge­hilfe Ret­tungs­dienst

Symbolfoto EinsatzAm 20. Sep­tem­ber wur­den wir gegen 12:30 Uhr durch die FEZ Irrel zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes und der Feu­er­weh­ren Ern­zen und Fer­sch­wei­ler nach Ern­zen alar­miert. Dort war eine Per­son im Wald gestürzt und hatte sich ver­letzt, sodass sie nicht mehr aus eige­ner Kraft wei­ter­ge­hen konnte.

Da der Weg äußerst unweg­sam war, wur­den wir mit unse­rer Schleif­korb­trage ange­for­dert, um dem Ret­tungs­dienst beim Trans­port der Per­son zu hel­fen. Die Per­son mus­ste ca. zwei Kilo­me­ter mit ver­ein­ten Kräf­ten mit­tels  Schleif­korb­trage zum Ret­tungs­wa­gen getra­gen wer­den. Nach der Über­gabe an den Ret­tungs­dienst war unser Ein­satz gegen 14 Uhr been­det.

Eben­falls im Ein­satz war der Ret­tungs­hub­schrau­ber Luxem­bourg Air Res­cue.

Einsatz der Schleifkorbtrage zur Rettung einer Person aus einem Steilhang - Hier bei einer Übung der Absturzsicherungsgruppe in Neuerburg

Ein­satz der Schleif­korb­trage zur Ret­tung einer Per­son aus einem Steil­hang – Hier bei einer Übung der Absturz­si­che­rungs­gruppe in Neu­er­burg