Einsatz 03/2019 — Person in Zwangslage

Am Mitt­woch, dem 10.07.2019 wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde (Stand­orte Prümzur­lay und Ern­zen) gemein­sam mit den ört­lich zustän­di­gen Kräf­ten der Feu­er­weh­ren Irrel zu den Was­ser­fäl­len der Prüm alar­miert. Gemel­det wurde durch die Leit­stelle Trier, dass eine Per­son mit dem Fahr­rad abge­stürzt sei und sich auf­grund ihrer Ver­let­zun­gen nicht mehr eigen­stän­dig aus die­ser Zwangs­lage befreien könne. Am Ein­satz­ort stellte sich her­aus, dass die Frau mit ihrerm Rad einen ca. 9 Meter hohen Abhang hin­ab­ge­stürzt war.

Unter Ein­satz­lei­tung der Feu­er­wehr Irrel wurde die Ret­tung vor­be­rei­tet. Die begon­nen Tätig­kei­ten zum Ein­rich­ten eines Fla­schen­zu­ges zur hin­ter­si­cher­ten Ret­tung der Per­so­nen wurde nach Rück­spra­che mit dem Notz­arzt der Luxem­bourg Air Res­cue abge­bro­chen. Eine ver­ti­ka­les auf­sei­len der Schleif­korb­trage war auf­grund des Ver­let­zungs­mus­ters nicht emp­feh­lens­wert und ein hori­zon­tal gela­ger­tes auf­sei­len auf­grund des sehr stei­len Han­ges mit sehr wenig Bewe­gungs­flä­che am Hang­fuß nicht sicher mög­lich, da dadurch keine Abspann­seile ein­ge­setzt wer­den konn­ten um eine hori­zon­tal gela­gerte Trage zu sta­bi­li­sie­ren.  Die ver­letzte Per­son musste daher daher mit ver­ei­ten Kräf­ten mit­tels Spi­ne­bord und Schleif­korb­trage über einen schma­len Pfad dem Rettungswagen/Hubschrauber zuge­führt wer­den.

Außer den oben genann­ten Kräf­ten der Feu­er­wehr befan­den sich der stv. Wehr­lei­ter, die FEZ sowie wei­tere Kräfte der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, das DRK Ech­ter­nach­er­brück und die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Neue Wärmebildkamera für die Feuerwehr Prümzurlay

Die Feu­er­wehr Prümzur­lay ver­fügt nun über eine Wär­me­bild­ka­mera, die dank der groß­zü­gi­gen, spon­ta­nen und unkom­pli­zier­ten För­de­rung der Raiff­ei­sen­bank Irrel eG ange­schafft wer­den konnte.

Durch die Wär­me­bild­ka­mera vom Typ Seek Ther­mal Reveal Fire PRO wird das Vor­ge­hen bei Gebäu­de­brän­den wesent­lich erleich­tert, da die Kamera die Wär­me­strah­lung erkennt und so den Ein­satz­kräf­ten bei der Ori­en­tie­rung in ver­rauch­ten Gebäu­den sowie bei der Suche nach ver­miss­ten Per­so­nen hilft. Dadurch ver­grö­ßern sich die Über­le­bens­chan­cen von ver­miss­ten Per­so­nen unge­mein, da im Ein­satz jede Sekunde über Leben oder Tod ent­schei­den kann.

Aber auch bei Ein­sät­zen im Rah­men der Absturz­si­che­rung wird die Kamera in Zukunft Ver­wen­dung fin­den, da sie über einen spe­zi­el­len Modus für die Per­so­nen­su­che im Freien ver­fügt.

Die Feu­er­wehr Prümzur­lay bedankt sich an die­ser Stelle ganz herz­lich bei der Raiff­ei­sen­bank Irrel eG für ihre Unter­stüt­zung des Ehren­amts.

Vor­stands­mit­glied Wer­ner Kem­mer bei der Überg­abge der Wär­me­bild­ka­mera an den stell­ver­tre­ten­den Wehr­füh­rer Sven Schack­mann; links im Bild Wehr­füh­rer Michael Anschütz

Einsatz 02/2019 — Türöffnung — Schankweiler Klause

Am heu­ti­gen Frei­tag wur­den wir gegen 10:24 Uhr, gemein­sam mit der Feu­er­wehr Hol­st­hum, zur einer Not­fall­tür­öff­nung auf die Schank­wei­ler Klause alar­miert. Der Ein­satz der Feu­er­wehr wurde not­wen­dig, da der über den pas­siv Haus­not­ruf des Besit­zers her­bei­ge­ru­fene Ret­tungs­dienst sich kei­nen Zugang zur Woh­nung ver­schaf­fen konnte. Da zu die­sem Zeit­punkt davon aus­ge­gan­gen wer­den musste, dass sich der Bewoh­ner in einer hilf­lo­sen Lage befin­det, musste die Feu­er­wehr sich Zutritt zum Gebäude ver­schaf­fen. Nach­dem die Haus­tür geöff­net war, wurde bei der Durch­su­chung der Räum­lich­kei­ten fest­ge­stellt, dass sich keine Per­son im Haus befand. Im wei­te­ren Ver­lauf des Ein­sat­zes konnte der Bewoh­ner der Schank­wei­ler Klause tele­fo­nisch erreicht wer­den. Dabei stellte sich glück­li­cher­weise her­aus, dass die Per­son wohl­auf war und ledig­lich ver­ges­sen hatte, die “Tages­mel­dung” am Haus­not­ruf­ge­rät zu betä­ti­gen. Im Anschluss wurde die Ein­gangs­tür sei­tens der Feu­er­wehr Hol­st­hum pro­vi­so­risch ver­schlos­sen und die EIn­satz­stelle an die Poli­zei über­ge­ge­ben.

Neben den bei­den Feu­er­wehr­ein­hei­ten aus Prümzur­lay und Hol­st­hum befan­den sich die FEZ und der Wehr­lei­ter der VG Süd­ei­fel, das DRK Bit­burg sowie die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Aufstellen des Maibaums

Frohe Ostern

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Prümzur­lay wünscht allen Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den, Alters­ka­me­ra­den, inak­ti­ven Mit­glie­dern sowie Freun­den und För­de­rern ein fro­hes und geseg­ne­tes Oster­fest! 😀


Bild­quelle: https://www.vetzentrum.de/news/frohe-ostern-2015/