Abgeschlossene Ausbildung Truppmann Teil 1

In den letz­ten Wochen (28.05. — 15.06.2018) fand der Lehr­gang Trupp­mann-Teil 1 in Prümzur­lay und Mettendorf statt, wel­cher die Basis für die ehren­amt­li­che Arbeit bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr dar­stellt und 70 Unter­richts­stun­den umfasst. In den drei Wochen wur­den an jeweils drei Aben­den und Sams­tags viele Grund­la­gen des Feu­er­wehr­we­sen in der Theo­rie ver­mit­telt und in der Pra­xis ein­ge­übt.

Schema der Truppausbildung nach FwDV 2 bestehend aus Truppmann Teil 1 (Grundausbildungslehrgang) und Truppmann Teil 2

Trup­p­aus­bil­dung nach FwDV 2 (Ange­passt nach Q.: Feu­er­wehr­dienst­vor­schrift 2)

Dies sind ins­be­son­dere

  • die Grund­tä­tig­kei­ten im Lösch- und Hil­fe­leis­tungs­ein­satz
  • Rechts­grund­la­gen
  • Fahr­zeug­kunde
  • Gerä­te­kunde
  • Kno­ten und Sti­che
  • und viele wei­tere Berei­che der Feu­er­wehr

Um den Lehr­gang erfolg­reich abzu­schlie­ßen wird eine zwei­tei­lige Prü­fung absol­viert — zuerst eine schrift­li­che Prü­fung, in der das erlernte Wis­sen wie­der­ge­ge­ben und angwen­det wer­den muss — und anschlie­ßend eine prak­ti­sche Prü­fung.

Seit eini­gen Jah­ren wird dazu in der Ver­bands­ge­meinde Süd­ei­fel das „Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen – Stufe Bronze“ durch­ge­führt.

Die erwor­be­nen Kennt­nisse wer­den in den nächs­ten zwei Jah­ren in unse­rer Wehr im Übungs­be­trieb ver­tieft, wodurch unsere Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den den zwei­ten Teil ihrer Aus­bil­dung absol­vie­ren und somit die Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, um den Dienst­grad des „Feu­er­wehr­mann“ zu erlan­gen. Es ist aber bereits der Grund­stein gelegt, um in die­ser Zeit auch schon an wei­te­ren Lehr­gän­gen teil­neh­men zu kön­nen.

Wir gra­tu­lie­ren unse­rer Kame­ra­din Anna B. und unse­rem Kame­ra­den Paul M. zur erfolg­reich abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung.

Gemeindearbeiter gesucht!

Die Orts­ge­meinde Prümzur­lay sucht zum nächst­mög­li­chen Ter­min einen Gemein­de­ar­bei­ter:

 

Einsatz 05/2018 — Hochwasser

Datum: 1. Juni 2018 
Alarm­zeit: 13:51 Uhr 
Alar­mie­rungs­art: App/SMS, Sirene 
Dauer: 8 Stun­den 39 Minu­ten 
Art: Hochwasser/Überflutung 
Ein­satz­ort: Prümzur­lay 
Ein­satz­lei­ter: WF Prümzur­lay 
Mann­schafts­stärke: 22 
Fahr­zeuge: Flo­rian Süd­ei­fel 11–41-1 


Einsatzbericht:

Aus­zug aus dem Lage­be­richt des Hoch­was­ser­mel­de­diens­tes von 15h

Am 01.06.2018 wur­den wir um 13:51 durch die FEZ Neu­er­burg alar­miert. Auf­grund der star­ken Regen­fälle der ver­gan­ge­nen Nächte musste aus dem Stau­see in Biers­dorf am See große Megen Was­ser abge­las­sen wer­den. Dar­aus ent­stand die Befürch­tung, dass die Orts­ge­mein­den wel­che an der Prüm lie­gen, stark über­flu­tet wer­den. Aus die­sem Grund wur­den in den betrof­fe­nen Orts­ge­mein­den u.a. auch Prümzur­lay die Feu­er­weh­ren in Ein­satz­be­reit­schaft ver­setzt. Im ers­ten Schritt erfolgte durch uns eine War­nung der durch einen pro­gnos­ti­zier­ten Höchst­stand der Prüm von 5 Metern betrof­fe­nen Bewoh­ner in Prümzur­lay. Diese wur­den ange­hal­ten Maß­nah­men zu ergrei­fen, wel­che dazu füh­ren, ihr Hab und Gut vor dem vor­aus­ge­sag­ten Hoch­was­ser zu schüt­zen. Wäh­rend­des­sen began­nen wir von der Feu­er­wehr damit, Sand­sä­cke zu fül­len und diese an die betrof­fe­nen Bewoh­ner zu ver­tei­len. Außer­dem unter­stütz­ten wir die betrof­fe­nen Bewoh­ner dabei, ihre Häu­ser und Woh­nun­gen gegen das ange­kün­digte Hoch­was­ser zu schüt­zen und abzu­dich­ten.

Blick von der Prüm­brü­cke in Prümzur­lay, bei Höchst­stand der Prüm von 453cm

Durch die Feu­er­wehr Prümzur­lay, sowie eine Viel­zahl an frei­wil­li­gen Hel­fern aus dem Ort Prümzur­lay und eini­gen Nach­bar­ge­mein­den wur­den mehr als 720 Sand­sä­cke inner­halb kür­zes­ter Zeit gefüllt bzw. an die betrof­fe­nen Haus­halte ver­teilt. Ein beson­de­rer Dank gilt der Viel­zahl an frei­wil­li­gen Hel­fern, ohne wel­che der Ein­satz in die­ser Form nicht zu bewäl­ti­gen gewe­sen wäre. Durch die früh­zei­tige Warnung/Mitteilung vor der zu erwar­ten­den Hoch­was­ser­si­tua­tion war es mög­lich, recht­zei­tig geeig­nete Abwehr­maß­nah­men zu ergrei­fen und somit grö­ßere Sach­schä­den zu ver­mei­den.

 

 

Einsatz 04/2018 — Rauchentwicklung am Gebäude

Datum: 29. April 2018 
Alarm­zeit: 23:02 Uhr 
Alar­mie­rungs­art: App/SMS, Sirene 
Dauer: 3 Stun­den 1 Minute 
Art: Gebäu­de­brand 
Ein­satz­ort: Hol­st­hum 
Ein­satz­lei­ter: WF Hol­st­hum 
Mann­schafts­stärke: 15 
Fahr­zeuge: Flo­rian Süd­ei­fel 11–41-1 


Einsatzbericht:

Sturm 30.4.2018, Extre­mer­eig­nis über Hol­st­hum (Quelle: Kachel­mann­wet­ter)

Um 23:02 Uhr wur­den wir durch die Leit­stelle Trier nach Hol­st­hum in die Straße “Auf der Hütte” alar­miert. Dort wurde eine Rauch­ent­wick­lung am Gebäude als Folge eines Blitz­ein­schla­ges gemel­det. Die schnell ein­tref­fende Orts­wehr aus Hol­st­hum gab über Funk bekannt, dass kein Feuer und nur eine sehr geringe Rauch­ent­wick­lung zu erken­nen war. Am Ein­satz­ort ange­kom­men war unschwer ein gro­ßes Loch im  Dach erkenn­bar.

Nach­dem die Strom­lei­tung durch den Ener­gie­ver­sor­ger frei­ge­schal­tet wor­den war, wurde bei einer wei­te­ren Erkun­dung fest­ge­stellt, dass es sich nicht um einen Blitz­ein­schlag han­delte, son­dern dass in der nähe­ren Umge­bung ein Baum auf die Strom­lei­tung gefal­len war und in Folge der Mast der Haus­ein­spei­sung auf dem Dach umknickte. Die Abspan­nung des Mas­tes der Haus­ein­füh­rung hatte dabei einen grö­ße­ren Teil des Daches mit­ge­ris­sen und Fun­ken­flug der Strom­lei­tung zu der Rauch­ent­wick­lung geführt. Durch das Unwet­ter ent­stand erheb­li­cher Was­ser­scha­den. In der Folge wurde durch anwe­sen­des Per­so­nal der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Südi­fel ein Siche­rungs­stand auf­ge­baut, um das Dach in der Folge pro­vi­so­risch wie­der zu schlie­ßen. Da glück­li­cher­weise zeit­nah ein Dach­de­cker ein­traf, über­nahm die­ser von uns gesi­chert diese Arbeit und rich­tete auch Teile der ver­scho­be­nen Spar­ren wie­der pro­vi­so­risch aus.. Der Ein­satz war gegen 01:45 been­det. Auf dem Rück­weg befrei­ten wir die Straße von Prümzur­lay zur Prü­mer­burg noch von eini­gen grö­ße­ren Ästen, sodass wir gegen 02:00 wie­der ein­rü­cken konn­ten.

Einsatz 03/2018 — Personensuche

Datum: 28. April 2018 
Alarm­zeit: 14:15 Uhr 
Alar­mie­rungs­art: App/SMS, Sirene 
Dauer: 1 Stunde 5 Minu­ten 
Art: Per­so­nen­su­che 
Ein­satz­ort: Hol­st­hum- Bereit­stel­lungs­raum Orts­mitte 
Ein­satz­lei­ter: WF Hol­st­hum 
Fahr­zeuge: Flo­rian Süd­ei­fel 11–41-1 


Einsatzbericht:

Am Sams­tag, dem 28.04.2018 wur­den wir erneut nach Hol­st­hum alar­miert, um die wie­der auf­ge­nom­mene Suche nach der ver­miss­ten Per­son zu unter­stüt­zen. Zu Beginn unse­res Ein­sat­zes fuh­ren wir den Bereit­stel­lungs­raum Ort­mitte am Bolz­platz in Hol­st­hum an. Dort fand wie­der­rum eine Ein­wei­sung in die momen­tane Lage, sowie in den wei­te­ren Ablauf der Such­maß­nah­men statt. Die eben­falls im Ein­satz befind­li­chen Ret­tungs­hun­de­staf­feln aus der Region wie auch aus dem Nach­bar­land Luxem­burg befan­den sich bereits seit den Mit­tags­stun­den vor Ort und such­ten das Gebiet um das gefun­dene Fahr­zeug in einem Radius von 500m erneut ab. Die alar­mier­ten Feu­er­wehr­ein­hei­ten aus Hol­st­hum, Nusbaum, Schank­wei­ler, Prümzur­lay, Pef­fin­gen, Als­dorf und Nie­der­weis erhiel­ten den Autrag sich in Bereit­stel­lung zu hal­ten, um die Such­maß­nah­men der Hun­de­staf­feln gege­be­nen­falls unter­stüt­zen zu kön­nen.

Nach eini­ger Zeit wurde die ver­misste Per­son wohl­auf gefun­den und die Suche konnte somit erfolg­reich been­det wer­den. Nach die­ser Mel­dung konn­ten wir die Bereit­stel­lung unse­rer Kräfte auf­lö­sen und somit war unser Ein­satz been­det. Wei­tere Infor­ma­tio­nen, sowie Video­ma­te­rial zur Per­so­nen­su­che ent­neh­men Sie bitte der loka­len Presse oder dem Face­bookauf­tritt der Feu­er­wehr Neu­er­burg.

Eben­falls im Ein­satz neben den ein­ge­setz­ten Kräf­ten der Feu­er­weh­ren und Ret­tungs­hun­de­staf­feln befan­den sich die Poli­zei Bit­burg, der KFI des Eifel­kreis, die Füh­rungs­sun­ter­stüt­zung des Eifel­kreis, die Feu­er­wehr Prüm mit Drohne, sowie die Feu­er­wehr Ber­dorf (L) mit Drohne.