Einsatz 07/2016 | 20.09.2016

Unter­stüt­zung Tra­ge­hilfe Ret­tungs­dienst

Symbolfoto EinsatzAm 20. Sep­tember wurden wir gegen 12:30 Uhr durch die FEZ Irrel zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­dienstes und der Feu­er­wehren Ernzen und Fer­sch­weiler nach Ernzen alar­miert. Dort war eine Person im Wald gestürzt und hatte sich ver­letzt, sodass sie nicht mehr aus eigener Kraft wei­ter­gehen konnte.

Da der Weg äußerst unwegsam war, wurden wir mit unserer Schleif­korb­trage ange­for­dert, um dem Ret­tungs­dienst beim Trans­port der Person zu helfen. Die Person musste ca. zwei Kilo­meter mit ver­einten Kräften mit­tels  Schleif­korb­trage zum Ret­tungs­wagen getragen werden. Nach der Über­gabe an den Ret­tungs­dienst war unser Ein­satz gegen 14 Uhr beendet.

Eben­falls im Ein­satz war der Ret­tungs­hub­schrauber Luxem­bourg Air Rescue.

Einsatz der Schleifkorbtrage zur Rettung einer Person aus einem Steilhang - Hier bei einer Übung der Absturzsicherungsgruppe in Neuerburg

Ein­satz der Schleif­korb­trage zur Ret­tung einer Person aus einem Steil­hang – Hier bei einer Übung der Absturz­si­che­rungs­gruppe in Neu­er­burg

Tagesübung am 21.08.2016

Galerie

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Unsere jähr­liche “große” Ein­satz­übung, bei der im Gegen­satz zu “Stan­dard­übungen” auch die Füh­rungs­kräfte auf eine ihnen vorher unbe­kannte Lage trafen, fand am letzten Sonntag statt. Ziel war ein land­wirt­schaft­li­ches Gebäude in der Orts­mitte, in dem zwei ver­misste Per­sonen ange­nommen wurden … Wei­ter­lesen

Einsatz 06/2016 | 09.08.2016

Flä­chen­brand in Holsthum

Symbolfoto Einsatz

Am Dienstag den 09.08.2016 wurde gegen 17:00 Uhr per Sirene und Funk­mel­de­emp­fänger Alarm aus­ge­löst. Auf­grund des Ein­satz­stich­wortes “Flä­chen­brand klein in Holsthum” wurden wir gemeinsam mit der Feu­er­wehr Holsthum in die dor­tige Kapel­len­straße ala­miert. Nach Ein­treffen der Wehren am Ein­satzort war das Feuer bereits gelöscht. Einer der Anwohner erlitt einen Zusam­men­bruch und musste reani­miert werden. Nach der Reani­ma­tion wurde er in ein umlie­gendes Kran­ken­haus gebracht. Nach ca. einer halben Stunde konnten wir die Ein­satz­stelle wieder ver­lassen und uns wieder ein­satz­be­reit zurück­melden.  Neben den Feu­er­wehren waren die FEZ Irrel, die DRK Orts­gruppe Holsthum, das DRK Ech­ter­nach­er­brück sowie ein Not­arzt aus Bit­burg im Ein­satz.

Abgeschlossene Ausbildung Truppmann Teil 1

Schema der Truppausbildung nach FwDV 2 bestehend aus Truppmann Teil 1 (Grundausbildungslehrgang) und Truppmann Teil 2

Trup­paus­bil­dung nach FwDV 2 (Ange­passt nach Q.: Feu­er­wehr­dienst­vor­schrift 2)

In den letzten Wochen (20.06. – 09.07.16) fand der Lehr­gang Trupp­mann-Teil 1 in Met­ten­dorf statt, wel­cher die Basis für die ehren­amt­liche Arbeit bei der Frei­wil­ligen Feu­er­wehr dar­stellt und 70 Unter­richts­stunden umfasst. In den drei Wochen wurden an jeweils drei Abenden und Sams­tags viele Grund­lagen des Feu­er­wehr­wesen in der Theorie ver­mit­telt und in der Praxis ein­geübt. Dies sind ins­be­son­dere

  • die Grund­tä­tig­keiten im Lösch- und Hil­fe­leis­tungs­ein­satz
  • Rechts­grund­lagen
  • Fahr­zeug­kunde
  • Gerä­te­kunde
  • Knoten und Stiche
  • und viele wei­tere Bereiche der Feu­er­wehr
Grundlehrgang2016

Teil­nehmer des dies­jäh­rigen Grund­lehr­gangs wäh­rend der Übung zum Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen Bronze

Um den Lehr­gang erfolg­reich abzu­schließen wird eine zwei­tei­lige Prü­fung absol­viert – zuerst eine schrift­liche Prü­fung, in der das erlernte Wissen wie­der­ge­geben und angwendet werden muss – und anschlie­ßend eine prak­ti­sche Prü­fung.

Seit einigen Jahren wird dazu in der Ver­bands­ge­meinde Süd­eifel das „Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen – Stufe Bronze“ durch­ge­führt.

Die erwor­benen Kennt­nisse werden in den nächsten zwei Jahren in unserer Wehr im Übungs­be­trieb ver­tieft, wodurch unsere Kame­ra­dinnen und Kame­raden den zweiten Teil ihrer Aus­bil­dung absol­vieren und somit die Vor­aus­set­zungen erfüllen, um den Dienst­grad des „Feu­er­wehr­mann“ zu erlangen. Es ist aber bereits der Grund­stein gelegt, um in dieser Zeit auch schon an wei­teren Lehr­gängen teil­nehmen zu können.

Wir gra­tu­lieren unseren Kame­raden Fabian S., Mau­rice S. und Pascal M. ganz herz­lich zur bestan­denen Aus­bil­dung!

Einsatz 05/2016 | 08.07.2016

Bereit­stel­lung Absturz­si­che­rung bei Dach­stuhl­brand

Symbolfoto EinsatzAm Freitag den 08.07. gegen 22:45 Uhr wurden wir, als Teil der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­eifel,  zur Unter­stüt­zung von Nach­lösch­ar­beiten beim Dach­stuhl­brand einer Scheune in Gilzem nach­alar­miert.

Der Brand war gegen 20:45 aus­ge­bro­chen; Auf­grund des Ein­satz­stich­wortes “Gebäu­de­brand” wurde von der Leit­stelle Trier Alarm­stufe 3 aus­ge­löst und die Feu­er­wehren Gilzem, Eisenach, Irrel, Welsch­billig, Meckel und Nie­der­weis eilten zu Ein­satz­stelle.

Scheunenbrand Gilzem - Ansicht kurz nach Alarmierung der Feuerwehr

Scheu­nen­brand Gilzem – Ansicht kurz nach Alar­mie­rung der Feu­er­wehr

Die Scheune stand jedoch bei Alar­mie­rung der Feu­er­wehr bereits im Voll­brand, so dass das Gebäude nicht gerettet werden konnte. Ein über­greifen auf andere Gebäude konnte ver­hin­dert werden und der Brand war schnell unter Kon­trolle.

Die Nach­lö­ch­ar­beiten gestal­teten sich jedoch auf­grund des im Gebäude gela­gerten Heus und des Zustandes des Dach­stuhls als auf­wendig. Im Ver­lauf wurden daher die Dreh­leiter aus Bit­burg zur Unter­stüt­zung ange­for­dert.

Scheuenbrand Gilzem - ausgebrannter Dachstuhl

Scheu­en­brand Gilzem – aus­ge­brannter Dach­stuhl

Zudem wurde die Absturz­si­che­rungs­gruppe (AbS­tuSi) der Ver­bands­ge­meinde Süd­eifel (sta­tio­niert an den Stand­orten Ernzen und Prümz­urlay, ergänzt durch Absturz­si­che­rungper­sonal der VG Bit­burger-Land in Wols­feld) alar­miert. Die Nach­lösch­ar­beiten sollten durch einen Angriffs­trupp unter Atem­schutz durch­ge­führt werden. Dieser sollte sich auf der Zwi­schen­decke der bereits aus­ge­brannten Scheune bewegen und die ver­bliebe Brand­last ablö­schen und nach draußen beför­dern. Da die Decke bereits stark geschwächt und mit viel Wasser beauf­schlagt war, konnte die Trag­fä­hig­keit nicht sicher gewähr­leistet werden. Der Angriffs­trupp sollte daher von uns über die Bit­burger Dreh­leiter mit­tels Auf­fang­gurt und Dyna­mik­seil gesi­chert werden, um ein Durch­bre­chen zu ver­hin­dern. Im wei­teren Ver­lauf des Ein­satzes wurde dieser Plan jedoch ver­worfen, da die insta­bile Statik der Scheune ein zu großes Risiko für die Ein­satz­kräfte dar­ge­stellt hätte. Statt­dessen wurde eine Brand­wache ein­ge­richtet, die bis zum Morgen andau­erte. Somit blieb es bei der Bereit­stel­lung des für die Absturz­si­che­rung benö­tigten Mate­rials. Gegen 00:45 Uhr konnten wir uns wieder ein­satz­be­reit zurück im Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus melden und den Ein­satz beenden.