Sonderübung Atemschutzgeräteträger

Am Dienstag, dem 09. Juni, fand in Holsthum eine Sonderübung für alle Atemschutzgeräteträger aus unserem Ausrückbereich statt.

Dabei stand zunächst ein Strahlrohrtraining auf dem Programm, bei dem die Aufgabe für den Strahlrohrführer darin besteht, das Sprühbild des Hohlstrahlrohres so schnell wie möglich auf eine bestimmte Größe einzustellen. Ziel dieses Trainings ist es, dass man die verschiedenen Funktionen des Hohlstrahlrohrs auch bei Nullsicht beherrscht, um so sowohl einen Brand bestmöglich zu bekämpfen als auch die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Im weiteren Verlauf der Übung wurden verschiedene Suchtechniken besprochen und eingeübt. So wurde das Gerätehaus in Holsthum mit der Fächer- wie auch der Tauchermethode, und der Schulungsraum im Team mit loser Verbindung durchsucht. Zum Abschluss wurde das aufgefrischte Wissen in einer Übung angewendet. Dazu wurde der Angriffstrupp mit einer Menschenrettung beauftragt, wobei ihm jedoch mittels Flammschutzhauben über den Masken fast vollständig die Sicht genommen wurde. Unter diesen erschwerten Bedingungen mussten die beiden Kameraden anschließend einen Raum absuchen, der vorher präpariert wurde. Dies war nicht nur für die beiden Aktiven, sondern auch alle Umstehenden äußerst eindrucksvoll und lehrreich.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Kameraden Thomas N. aus der Feuerwehr Holsthum, der diese äußerst interessante Übung durchgeführt hat.

Die nächste Sonderübung für alle Atemschutzgeräteträger findet am Samstag, dem 26. September, um 17 Uhr am Feuerwehrgerätehaus statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

Ausbildung “Taktik im Innenangriff” abgeschlossen

Letzte Woche hat unser Kamerad Sven S. den Lehrgang “Taktik im Innenangriff” in Speicher teilgenommen. Dieser Lehrgang vermittelt den Teilnehmern wie sie eine Brandbekämpfung unter Atemschutz sicher abarbeiten können. Dazu gehört neben den Taktischen Grundlagen, die theoretisch behandelt werden, auch der praktische Umgang mit dem Hohlstrahlrohr und weiteren Hilfsmitteln z.B. zum Öffnen von Türen zum Brandraum. Mittlerweile haben fast alle Atemschutzgeräteträger aus unserer Wehr an diesem ergänzenden Lehrgang teilnehmen können. Vertiefen werden wir diese Kenntnisse im übrigen auch am 09.Juni bei einer gemeinsamen Übung der Atemschutzgeräteträger unseres Ausrückebereichs in Holsthum.

Lehrgänge erfolgreich absolviert

In den vergangenen Wochen haben 3 unserer Kameraden an Lehrgänge teilgenommen. Collin M. absolvierte die Truppmannausbildung Teil 1. Dieser Lehrgang, der oft auch als Grundausbildungslehrgang bezeichnet wird, legt bei den Teilnehmern die Grundlagen für die ehrenamtliche Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr. Hier lernen sie alle Grundtätigkeiten sowohl in Theorie als auch in der Praxis kennen. Diese Kenntnisse werden nun in den nächsten 2 Jahren bei uns im regulären Übungsdienst vertieft und damit auch der zweite Teil der Truppmannausbildung abgeschlossen. Außerdem haben Martin M. und Andreas P. am Sprechfunkerlehrgang teilgenommen. Ziel dieser Ausbildung ist laut FwDV2 “die Befähigung zum Übermitteln von Nachrichten mit Sprechfunkgeräten im Feuerwehrdienst”.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme.

Einsatz 01/2015 | 03.04.2015

Personensuche Prümerburg
Symbolfoto Einsatz

Am Karfreitag wurden wir gegen 22:20Uhr  gemeinsam mit den Wehren aus Holsthum und Schankweiler von der Leitstelle in Trier zu einer Personensuche alarmiert. Im Feuerwehrgerätehaus Prümzurlay fand zunächst eine Lageeinweisung durch die Polizei statt: Ein Radfahrer war von seiner Tour nicht nach Hause zurückgekehrt und in den Abendstunden war auf einem Wanderweg auf der Prümerburg in Richtung Irreler Katzenkopf ein verlassenes Fahrrad gefunden worden.

Die Suche in dem steilen und unwegsamen Waldstück wurde anschließend mit mehreren Gruppen, ausgestattet mit Lampen und Funkgeräten,  aus verschiedenen Richtungen durchgeführt. Zusätzlich setzte die Polizei einen Helikopter mit Wärmebildkamera ein. Nach gut einer Stunde Suche wurde die gesuchte Person auf einem Vorsprung in einer Felsspalte entdeckt. Nachdem die ersten Kräfte die Person in diesem schwer zugänglichen Bereich erreicht hatten war schnell klar, dass diese leider schon verstorben war. Nun bestand die Aufgabe darin, der Polizei einen sicheren Zugang zur Unglücksstelle zu ermöglichen. Die Feuerwehr Holsthum leuchtete den Weg vom Waldweg unterhalb bis dort hin aus. Nach der Aufnahme durch die Polizei konnte mit der Bergung begonnen werden. Dazu musste der Leichnam zunächst mit Seilen herabgelassen werden und wurde anschließend in der Schleifkorbtrage den Rest des Hanges bis zum befahrbaren Weg heruntergetragen. Nach der Übergabe an das Bestattungsinstitut war der Einsatz gegen 2:00Uhr beendet.

Im Einsatz waren:
Feuerwehr: FF Prümzurlay, FF Schankweiler, FF Holsthum, FEZ Irrel
Rettungsdienst: DRK OV Holsthum, RTW aus Echternacherbrück, OrgL Bitburg
Polizei