Einsätze 08-10/2017 | 31.07.2017

Mehrere Einsätze nach starkem Unwetter in Prümzurlay

Am Montag wurden wir gegen 22:15 Uhr durch die Leitstelle Trier zu einem umgestürzten Baum auf der L4 in Richtung Holsthum alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte zum Feuerwehrgerätehaus mussten einzelne größere Äste von der Straße geräumt werden, da diese sonst mit einem PKW nicht mehr passierbar gewesen wäre. Anschließend fuhren wir in mehreren kleinen Gruppen, ausgestattet mit Lampen und Funkgeräten mit unserem Feuerwehrfahrzeug sowie einigen Privat PKWs durch den Ort, um gegebenenfalls weitere Schadensstellen ausfindig zu machen. Dabei räumten wir neben einzelnen Ästen auch ein größeres Trampolin, welches durch die starken Sturmböen auf die Straße geweht wurde, aus dem Verkehrsraum. Kurz darauf wurden wir von einm besorgten Mitbürger über Feuerschein und einen vermutlich brennenden Baum an der K21 in Richtung Ferschweiler informiert. Gemeinsam mit der ebenfalls bereits im Einsatz befindlichen Feuerwehr Holsthum fuhren wir die Einsatzstelle an der Kreisstraße an.

Zerstörtes Waldstück in Prümzurlay

Am Einsatzort angekommen wurde schnell klar, dass mehrere Bäume eine Mittelspannungsleitung (20.000 Volt) durchschlagen haben. Diese fiel zu Boden und löste durch den starken Funkenflug mehrere kleine Brände aus. Da am Anfang nicht klar war, um welche Form von Stromleitungen es sich handelt, war äußerste Vorsicht geboten. Etwas weiter oberhalb wurde durch umgestürtze Bäume eine Niederspannungsleitung (380 Volt) durchschlagen, auch hier bestand die Gefahr eines Stromschlages für die Einsatzkräfte. Die Kreisstraße 21 in Richtung Ferschweiler war von etlichen Bäumen versperrt. Aufgrund der zerstörten Stromleitungen sowie der Tatsache, dass das Ausmaß der Zerstörung bei Dunkelheit nicht absehbar war, wurde entscheiden, die K21 für den Verkehr komplett zu sperren. Die von uns per Funk angeforderte Sperrung aus Richtung Ferschweiler wurde durch Feuerwehr Ernzen übernommen, da die Feuerwehr Ferschweiler mit der aufwendigen Evakuierung eines mit 160 jugendlichen belegten Zeltplatzes gebunden war. Das komplette Bild der Verwüstung im Wald bot sich erst bei Tageseinbruch am nächsten Morgen.

K21 Prümzurlay Richtung Ferschweiler am Tag nach dem Unwetter

Dort wütete der Sturm so stark, dass ein komplettes Waldstück zerstört und die Kreisstraße 21 für Fahrzeuge unpassierbar wurde. Die Straße in Richtung Ferschweiler ist deshalb auf unabsehbare Zeit für den Verkehr komplett gesperrt. Sobald in der Nacht auf Dienstag eine Sperrung der Feuerwehr eingerichtet war und die Einsatzstelle an den zuständigen Energieversorger übergeben wurde, räumten wir noch einige Straßen von herabgestürzten Ästen.

Nachdem der Landesbetrieb Mobilität (LBM) eine Umleitung ausgeschildert und die Straße gesperrt hatte, konnten wir unseren Einsatz gegen 01:20 Uhr beenden. Bereits am nächsten Morgen begannen die Aufräumarbeiten an der K21 durch ein Waldbauunternehmen aus Köwerich.

Einsatz 07/2017 | 01.07.2017

Absicherung einer Unfallstelle zwischen Prümzurlay und Irrel

Am 01.07.2017 wurden wir gegen 15:40 durch die Leitstelle Trier auf die L4, Prümzurlay in Richtung Irrel alarmiert. Dort sollten wir die Absicherung einer Verkehrsunfallstelle übernehmen. Aus bisher ungeklärter Ursache kam dort ein Pkw von der Straße ab, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle stellten wir schnell fest, dass die Fahrerin des Fahrzeuges sich bereits außerhalb des Pkws befand. Der gleichzeitig mit uns eingetroffene First Responder des DRK Og Holsthum übernahm die Erstversorgung der Fahrerin. Währenddessen konnten wir mit der Absicherung der Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr beginnen. Die Landstraße musste kurzzeitig für die Landung des Rettungshubschraubers der Luxembourg Air Rescue und die Bergung des verunfallten Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen gesperrt werden.

Außerdem im Einsatz waren das DRK mit Rettungstransportwagen sowie die Polizei Bitburg.

Einsatz 06/2017 | 30.06.2017

Verkehrsunfall Holsthum

Die Leitstelle Trier alarmierte uns am Freitag den 30.06. gegen 16:40 zu einem Verkehrsunfall nach Holsthum. Dort hatte sich auf nasser Fahrbahn ein Unfall ereignet, bei dem ein Fahrzeug auf der Seite zum liegen kam. Die ersteintreffende Feuerwehr Holsthum konnte schnell Entwarnung geben, dass sich keine Person mehr im Fahrzeug befand und die alarmierten Feuerwehrkräfte somit nur Absicherungsmaßnahmen und das Abstreuen von ausgelaufenen Betriebsstoffen durchführen mussten. Wir fuhren die Einsatzstelle an und blieben dort in Bereitschaft. Nach etwa einer halben Stunde konnten wir den Einsatz beenden.

Außerdem im Einsatz waren das DRK mit Rettungstransportwagen und First Responder, die Polizei Bitburg, der Wehrleiter der VG Südeifel sowie die Feuerwehren Peffingen und Irrel.

Weitere Informationen und Bilder finden sich auf der Internetseite der Feuerwehr Holsthum.

Achtung, Waldbrandgefahr!

Glücklicherweise sind Wald- und Flächenbrände in unserer Gegend recht selten. Um so mehr möchten wir auf die aktuell ungewöhnlich hohe Waldbrandgefahr hinweisen. Morgen gelten für Teile der Region die höchsten Gefahrenstufen sowohl beim Graslandfeuerindex als auch dem Waldbrandgefahrenindex des DWD

Deshalb hier nochmal ein paar eigentlich selbstverständliche Verhaltenshinweise:
  • Haltet euch an das gesetzliche Rauchverbot in Wäldern.
  • Auch bei Fahrten mit dem Auto  dürfen keine Zigaretten oder auch nur Asche aus dem Fenster geworfen werden.
  • Grill- und sonstige Feuer im Wald sind ebenso verboten.
  • Beachtet, dass auch von heißen Auspuff- oder Katalysatorteilen abgestellter Fahrzeuge eine Brandgefahr ausgeht.
  • Lasst keine Flaschen oder Scherben im Wald zurück. (Auch wenn noch nie nachgewiesen wurde, dass dadurch Waldbrände entstehen können, tut es einfach der Umwelt zuliebe.)
  • Haltet Die Zufahrtswege in den Wald frei. Sollte es tatsächlich zu einem Brand oder auch nur Unfall im Wald kommen, helft Ihr den Einsatzkräften damit enorm.

Weitere Hinweise gibt das Faltblatt „Waldbrand“ (PDF, 955KB) des BBK.

Abgeschlossene Ausbildung Truppmann Teil 1

In den letzten Wochen (22.05. – 10.06.2017)  fand der Lehrgang Truppmann-Teil 1 in Mettendorf statt, welcher die Basis für die ehrenamtliche Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr darstellt und 70 Unterrichtsstunden umfasst. In den drei Wochen wurden an jeweils drei Abenden und Samstags viele Grundlagen des Feuerwehrwesen in der Theorie vermittelt und in der Praxis eingeübt.

Dies sind insbesondere

  • die Grundtätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz
  • Rechtsgrundlagen
  • Fahrzeugkunde
  • Gerätekunde
  • Knoten und Stiche
  • und viele weitere Bereiche der Feuerwehr

Teilnehmer des letztjährigen Grundlehrgangs während der Übung zum Feuerwehrleistungsabzeichen Bronze

Um den Lehrgang erfolgreich abzuschließen wird eine zweiteilige Prüfung absolviert – zuerst eine schriftliche Prüfung, in der das erlernte Wissen wiedergegeben und angwendet werden muss – und anschließend eine praktische Prüfung.

Seit einigen Jahren wird dazu in der Verbandsgemeinde Südeifel das „Feuerwehrleistungsabzeichen – Stufe Bronze“ durchgeführt.

Die erworbenen Kenntnisse werden in den nächsten zwei Jahren in unserer Wehr im Übungsbetrieb vertieft, wodurch unsere Kameradinnen und Kameraden den zweiten Teil ihrer Ausbildung absolvieren und somit die Voraussetzungen erfüllen, um den Dienstgrad des „Feuerwehrmann“ zu erlangen. Es ist aber bereits der Grundstein gelegt, um in dieser Zeit    auch schon an weiteren Lehrgängen teilnehmen zu können.

Wir gratulieren unserem Kameraden David M. zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung.