Abgeschlossene Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

Im Zeitraum vom 17.05. bis 27.05.2017 hat unser Kamerad Patrick M. erfolgreich die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger abgeschlossen.

Voraussetzung der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist eine abgeschlossene G26-Untersuchung, bei der die körperliche Eignung festgestellt wird, eine abgeschlossene Grundausbildung sowie ein Mindestalter von 18 Jahren.

Innerhalb des Lehrgangs erfuhr Patrick nicht nur etwas über die menschliche Atmung, Atemgifte,  theoretische Funktionsweise des Atemschutzgeräts und das taktische Vorgehen des Angriffstrupps in einem brennenden Gebäude, sondern übte darüber hinaus auch die praktische Handhabung der Geräte ein.

Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Prümzurlay während einer Übung am 21.04.2017

Der Schwerpunkt des Lehrgangs lag dabei auf der praktischen Ausbildung, welche auf der Atemschutzteststrecke in Bitburg erfolgte, wo man in fast völliger Dunkelheit und unter einer enormen Geräuschkulisse den Weg durch ein sehr enges Gitterlabyrinth finden muss. Dabei benötigt man nicht nur Fitness, sondern muss trotz eines hohen Stresslevels auch einen kühlen Kopf bewahren.

Wir beglückwünschen Patrick ganz herzlich zur erfolgreichen Teilnahme!

Abgeschlossene Ausbildung “Absturzsicherung”

Im Zeitraum vom 30.03 bis 08.04.2017 haben drei Angehörige der Feuerwehr Prümzurlay sowie fünf weitere Mitglieder aus Nachbarwehren der VG Südeifel am Lehrgang Sicheres Arbeiten in absturzgefärdeten Bereichen teilgenommen. Der Lehrgang wurde von Ausbildern der Flugplatzfeuerwehr Spangdahlem durchgeführt und fand in Niederweis und Bitburg statt.

Im Rahmen des theoretischen Unterichts und der praktischen Übungen waren die Möglichkeiten, aber insbesondere auch Grenzen der Arbeit mit dem Gerätesatz Absturzsicherung Schwerpunktthema.

Unter anderem standen

  • Rechtsgrundlagen
  • Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen bei der Arbeit in absturzgefährdeten Bereichen
  • Unfallschutz/Erste Hilfe
  • Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
  • Seilkunde / Knotenkunde / Knotentraining
  • Anschlagpunkte / Befestigungspunkte
  • Sichern in absturzgefährdeten Bereichen

auf dem Lehrplan. Bei den praktischen Übungen lag der Schwerpunkt auf dem sicheren Aufbau der Sicherungskette, ergänzt um Übungen zum Vorsteigen und dem Setzen von Zwischensicherungen. Dabei konnten aufgrund der Zusammenarbeit mit der Flugplatzfeuerwehr Spangdahlem Dachflächen sowie ein Funkturm der amerikanischen Streitkräfte in Bitburg als Übungsobjekte genutzt werden.

Zusammen mit den in den vergangen Jahren an der Landesfeuerwehrschule Koblenz beziehungsweise bei  den Höhenrettern der Berufsfeuerwehr Trier ausgebildeten Kameraden sind nun insgesamt eine Feuerwehrfrau sowie sechs Feuerwehrmänner der Feuerwehr Prümzurlay in der Absturzsicherung geschult.
Die Absturzsicherungsgruppe der VG Südeifel setzt sich zur Zeit aus den beiden Löschgruppen der Feuerwehr Ernzen und Prümzurlay zusammen. Diese werden im Einsatzfall durch weiteres geschultes Personal aus der VG Südeifel sowie der VG Bitburger-Land ergänzt.

Hiermit gratulieren wir unserer Kameradin Nina B. und unseren beiden Kameraden Michael A. und Manuel H. zur bestandenen Ausbildung. Ebenso gratulieren wir den fünf anderen Kameradinnen und  Kameraden der VG Südeifel, die ebenfalls den Lehrgang erfolgreich bestanden haben.

Einsatz 04/2017 | 07.4.2017

Gebäudebrand Nebengebäude in Holsthum

Symbolfoto EinsatzAm Freitag, den 07.04.2017 wurde gegen 19:30 Uhr per Sirene und Funkmeldeempfänger Alarm ausgelöst. Aufgrund des Einsatzstichwortes “Brand Nebengebäude in Holsthum” wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Holsthum und Irrel zum dortigen “Hotel Europa” alarmiert. Hinter dem Hotel stand ein kleiner Schuppen in Brand. Durch die erst eintreffende Feuerwehr Holsthum wurde ein Erstangriff über die Schnellangriffseinrichtung des dort stationierten TSF-W vorgenommen. An der Einsatzstelle übernahmen wir die Wasserversorgung aus einem in nächster Nähe zum Brandobjekt gelegenen Swimmingpool, da der nächste Hydrant relativ weit entfernt war.

Außerdem wurde von uns ein Löschangriff mittels C-Strahlrohr vorgenommen. Zusammen mit den Kameraden der ebenfalls alarmierten Feuerwehren gelang es den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Nach ca.    eineinhalb  Stunden war unser Einsatz beendet und wir konnten wieder einrücken.

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei Bitburg sowie der stellvertretende Wehrleiter der VG Südeifel.

Einsatz 02/2017 | 02.03.2017

Gasgeruch / Verletzte Person

Symbolfoto Einsatz

Am 02.03.2017 wurden wir gegen 23:50 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren aus Niederweis und Irrel zum Ortsteil Prümerburg alarmiert.

Dort wurden Anwohner durch Schreie aus einem Nachbarhaus auf eine Gasausbreitung aufmerksam und alarmierten Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle war der Rettungsdienst bereits vor Ort und hatte die Situation schon unter Kontrolle gebracht. Ein Eingreifen unsererseits war deshalb nicht mehr erforderlich, sodass der Einsatz nach kurzer Zeit wieder beendet werden konnte. Die bereits auf der Anfahrt angelegten Atemschutzmasken wurden noch gegen unbenutzte aus dem TLF der Feuerwehr Irrel ausgetauscht, sodass wir gegen 0:30 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus waren.

Einsatz 01/2017 | 16.02.2017

Unterstützung Tragehilfe Rettungsdienst

Am heutigen Donnerstag wurden wir gegen 0:20 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Holsthum alarmiert. Unser Einsatz wurde notwendig, da der Rettungsdienst eine bewusstlose Person nicht über die schmale Treppe des Hauses nach draußen bringen konnte. Zusammen mit den ebenfalls alarmierten Wehren aus Holsthum und Peffingen wurde eine Rettung der Person durch ein Fenster über eine Leiterrutsche vorbereitet. Hierzu wurde die Person in die sogenannte “Rettungswindel” eingebunden und auf der Schleifkorbtrage fixiert. Die Schleifkorbtrage und die Rettungswindel (Rettungsdreieck nach EN1497 / EN1498) sind Teil des Materials der Absturzsicherungsgruppe der VG Südeifel, welche von den Teileinheiten Prümzurlay und Ernzen gebildet wird und sind deshalb dauerhaft auf unserem Fahrzeug verladen.

Gesicherte Rettung einer Person mit Hilfe einer Leiterrutsche – hier bei der Abschlussübung  des Ausrückbereichs Prüm-Enz 2016.

Während des Einbindens der Person  wurde die Leiterrutsche aus vier Steckleiterteilen aufgebaut. Die Schwierigkeit bestand darin, eine Betreung des Patienten zu gewährleisten, während dieser in der Schleifkorbtrage gesichert über die Leiterrutsche nach draußen gebracht wurde. Dies wurde notwendig, da der Patient während der Rettung weiter beatmet werden musste. Nachdem der Patient dem Rettungsdienst wieder übergeben war, konnten wir unseren Einsatz beenden.
Außerdem im Einsatz waren das DRK aus Echternacherbrück, der Notarzt aus Bitburg, die FEZ Irrel sowie die Polizei Bitburg.