Im Zeitraum vom 17.05. bis 27.05.2017 hat unser Kamerad Patrick M. erfolgreich die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger abgeschlossen.
Voraussetzung der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger ist eine abgeschlossene G26-Untersuchung, bei der die körperliche Eignung festgestellt wird, eine abgeschlossene Grundausbildung sowie ein Mindestalter von 18 Jahren.
Innerhalb des Lehrgangs erfuhr Patrick nicht nur etwas über die menschliche Atmung, Atemgifte, theoretische Funktionsweise des Atemschutzgeräts und das taktische Vorgehen des Angriffstrupps in einem brennenden Gebäude, sondern übte darüber hinaus auch die praktische Handhabung der Geräte ein.

Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Prümzurlay während einer Übung am 21.04.2017
Der Schwerpunkt des Lehrgangs lag dabei auf der praktischen Ausbildung, welche auf der Atemschutzteststrecke in Bitburg erfolgte, wo man in fast völliger Dunkelheit und unter einer enormen Geräuschkulisse den Weg durch ein sehr enges Gitterlabyrinth finden muss. Dabei benötigt man nicht nur Fitness, sondern muss trotz eines hohen Stresslevels auch einen kühlen Kopf bewahren.
Wir beglückwünschen Patrick ganz herzlich zur erfolgreichen Teilnahme!
Am Freitag, den 07.04.2017 wurde gegen 19:30 Uhr per Sirene und Funkmeldeempfänger Alarm ausgelöst. Aufgrund des Einsatzstichwortes “Brand Nebengebäude in Holsthum” wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Holsthum und Irrel zum dortigen “Hotel Europa” alarmiert. Hinter dem Hotel stand ein kleiner Schuppen in Brand. Durch die erst eintreffende Feuerwehr Holsthum wurde ein Erstangriff über die Schnellangriffseinrichtung des dort stationierten TSF-W vorgenommen. An der Einsatzstelle übernahmen wir die Wasserversorgung aus einem in nächster Nähe zum Brandobjekt gelegenen Swimmingpool, da der nächste Hydrant relativ weit entfernt war.
