Einsatz 01/2017 | 16.02.2017

Unter­stüt­zung Tra­ge­hilfe Ret­tungs­dienst

Am heu­ti­gen Don­ners­tag wur­den wir gegen 0:20 Uhr zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes nach Hol­st­hum alar­miert. Unser Ein­satz wurde not­wen­dig, da der Ret­tungs­dienst eine bewusst­lose Per­son nicht über die schmale Treppe des Hau­ses nach drau­ßen brin­gen konnte. Zusam­men mit den eben­falls alar­mier­ten Weh­ren aus Hol­st­hum und Pef­fin­gen wurde eine Ret­tung der Per­son durch ein Fens­ter über eine Lei­ter­rut­sche vor­be­rei­tet. Hierzu wurde die Per­son in die soge­nannte “Ret­tungs­win­del” ein­ge­bun­den und auf der Schleif­korb­trage fixiert. Die Schleif­korb­trage und die Ret­tungs­win­del (Ret­tungs­drei­eck nach EN1497 / EN1498) sind Teil des Mate­ri­als der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, wel­che von den Teil­ein­hei­ten Prümzur­lay und Ern­zen gebil­det wird und sind des­halb dau­er­haft auf unse­rem Fahr­zeug ver­la­den.

Gesi­cherte Ret­tung einer Per­son mit Hilfe einer Lei­ter­rut­sche — hier bei der Abschluss­übung  des Aus­rück­be­reichs Prüm-Enz 2016.

Wäh­rend des Ein­bin­dens der Per­son  wurde die Lei­ter­rut­sche aus vier Steck­lei­ter­tei­len auf­ge­baut. Die Schwie­rig­keit bestand darin, eine Betre­ung des Pati­en­ten zu gewähr­leis­ten, wäh­rend die­ser in der Schleif­korb­trage gesi­chert über die Lei­ter­rut­sche nach drau­ßen gebracht wurde. Dies wurde not­wen­dig, da der Pati­ent wäh­rend der Ret­tung wei­ter beatmet wer­den musste. Nach­dem der Pati­ent dem Ret­tungs­dienst wie­der über­ge­ben war, konn­ten wir unse­ren Ein­satz been­den.
Außer­dem im Ein­satz waren das DRK aus Ech­ter­nach­er­brück, der Not­arzt aus Bit­burg, die FEZ Irrel sowie die Poli­zei Bit­burg.

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