Einsatz 03/2019 | 10.07.2019 — Person in Zwangslage

Am Mitt­woch, dem 10.07.2019 wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde (Stand­orte Prümzur­lay und Ern­zen) gemein­sam mit den ört­lich zustän­di­gen Kräf­ten der Feu­er­weh­ren Irrel zu den Was­ser­fäl­len der Prüm alar­miert. Gemel­det wurde durch die Leit­stelle Trier, dass eine Per­son mit dem Fahr­rad abge­stürzt sei und sich auf­grund ihrer Ver­let­zun­gen nicht mehr eigen­stän­dig aus die­ser Zwangs­lage befreien könne. Am Ein­satz­ort stellte sich her­aus, dass die Frau mit ihrerm Rad einen ca. 9 Meter hohen Abhang hin­ab­ge­stürzt war.

Unter Ein­satz­lei­tung der Feu­er­wehr Irrel wurde die Ret­tung vor­be­rei­tet. Die begon­nen Tätig­kei­ten zum Ein­rich­ten eines Fla­schen­zu­ges zur hin­ter­si­cher­ten Ret­tung der Per­so­nen wurde nach Rück­spra­che mit dem Notz­arzt der Luxem­bourg Air Res­cue abge­bro­chen. Eine ver­ti­ka­les auf­sei­len der Schleif­korb­trage war auf­grund des Ver­let­zungs­mus­ters nicht emp­feh­lens­wert und ein hori­zon­tal gela­ger­tes auf­sei­len auf­grund des sehr stei­len Han­ges mit sehr wenig Bewe­gungs­flä­che am Hang­fuß nicht sicher mög­lich, da dadurch keine Abspann­seile ein­ge­setzt wer­den konn­ten um eine hori­zon­tal gela­gerte Trage zu sta­bi­li­sie­ren.  Die ver­letzte Per­son musste daher daher mit ver­ei­ten Kräf­ten mit­tels Spi­ne­bord und Schleif­korb­trage über einen schma­len Pfad dem Rettungswagen/Hubschrauber zuge­führt wer­den.

Außer den oben genann­ten Kräf­ten der Feu­er­wehr befan­den sich der stv. Wehr­lei­ter, die FEZ sowie wei­tere Kräfte der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, das DRK Ech­ter­nach­er­brück und die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Einsatz 06/2018 — Abgestürzte Frau in Übereisenbach

Noch wäh­rend unse­res lau­fen­den Hoch­was­ser­ein­sat­zes erfolgte eine Alar­mie­rung der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, bestehend aus den Teil­ein­hei­ten Ern­zen und Prümzur­lay. Gemel­det wurde, dass in einem Wald­stück nahe Über­ei­sen­bach eine Frau einen zehn Meter hohen Abhang hin­un­ter gestürzt sei. Da zu Beginn des Ein­sat­zes die Lage unklar war, wur­den groß­flä­chig Ein­hei­ten u.a. auch die der Absturz­si­che­rungs­gruppe alar­miert. Auf­grund der wei­ten Ent­fer­nung zwi­schen Prümzur­lay und Über­ei­sen­bach (37km) sowie der damit ein­her­ge­hen­den zeit­li­chen Ver­zö­ge­rung unse­res Ein­tref­fens ent­schied sich die Wehr­lei­tung der Ver­bands­ge­meinde Süd­ei­fel nach Abklä­rung der Lage sowie der Her­ab­stu­fung der Alarm­stufe dazu, die Ein­hei­ten der Absturz­si­che­rungs­gruppe in ihren lau­fen­den Ein­sät­zen zu belas­sen.