Nachruf Nils Thieltges

Hervorgehoben

Sonderübung Atemschutzgeräteträger

Am Dienstag, dem 09. Juni, fand in Holsthum eine Sonderübung für alle Atemschutzgeräteträger aus unserem Ausrückbereich statt.

Dabei stand zunächst ein Strahlrohrtraining auf dem Programm, bei dem die Aufgabe für den Strahlrohrführer darin besteht, das Sprühbild des Hohlstrahlrohres so schnell wie möglich auf eine bestimmte Größe einzustellen. Ziel dieses Trainings ist es, dass man die verschiedenen Funktionen des Hohlstrahlrohrs auch bei Nullsicht beherrscht, um so sowohl einen Brand bestmöglich zu bekämpfen als auch die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Im weiteren Verlauf der Übung wurden verschiedene Suchtechniken besprochen und eingeübt. So wurde das Gerätehaus in Holsthum mit der Fächer- wie auch der Tauchermethode, und der Schulungsraum im Team mit loser Verbindung durchsucht. Zum Abschluss wurde das aufgefrischte Wissen in einer Übung angewendet. Dazu wurde der Angriffstrupp mit einer Menschenrettung beauftragt, wobei ihm jedoch mittels Flammschutzhauben über den Masken fast vollständig die Sicht genommen wurde. Unter diesen erschwerten Bedingungen mussten die beiden Kameraden anschließend einen Raum absuchen, der vorher präpariert wurde. Dies war nicht nur für die beiden Aktiven, sondern auch alle Umstehenden äußerst eindrucksvoll und lehrreich.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Kameraden Thomas N. aus der Feuerwehr Holsthum, der diese äußerst interessante Übung durchgeführt hat.

Die nächste Sonderübung für alle Atemschutzgeräteträger findet am Samstag, dem 26. September, um 17 Uhr am Feuerwehrgerätehaus statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

Gemeinschaftsübung Holsthum – Peffingen – Schankweiler – Prümzurlay am 19.10.2014

Am 19.10.2014 fand eine Gemeinschaftsübung mit den anderen Wehren unseres Ausrückbereichs (Holsthum, Peffingen, Schankweiler) sowie der DRK-Ortsgruppe Holsthum am Kindergarten Holsthum statt.

Simuliert wurde ein Brand im Kindergarten, bei dem mehrere Personen als vermisst galten und dementsprechend mehrere Angriffstrupps in das Gebäude mussten. Zudem galt es, die Wasserförderung von der Prüm bis zum Kindergarten sicherzustellen sowie die geretteten Personen angemessen medizinisch zu versorgen.

Angriffstrupp im Einsatz

Angriffstrupp im Einsatz (Bild: P. Dichter, FF Holsthum)

Der Einsatz wurde dazu in die beiden Abschnitte “Brandbekämpfung” und “Wasserversorgung” gegliedert. Die Feuerwehr Prümzurlay wurde im Abschnitt Brandbekämpfung eingesetzt. Der vom Zugführer für die Feuerwehr Prümzurlay ausgegebene Auftrag bestand dabei darin, die bereits im Einsatz befindliche Feuerwehr Holsthum bei der Menschenrettung  zu unterstützen und  anschließend die Brandbekämpfung über die rechte Gebäudeseite  einzuleiten. Der Gruppenfrüher (GF) Prümzurlay unterstellte dazu nach Absprache mit dem GF Holsthum seine beiden Atemschutztrupps der Feuerwehr Holsthum, so dass diese Kräfte direkt vom GF Holsthum bei der Menschenrettung im Innenangriff eingesetzt werden konnten.

Danach wurde mit den verbliebenen Prümzurlayer Kräften wie vom Zugführer vorgesehen ein Außenangriff an der rechten Gebäudeseite aufgebaut.

Zur Durchführung des Außenangriffs konnte auf die zwischenzeitlich von den Feuerwehren Peffingen und Schankweiler in sehr kurzer Zeit erstellte erweiterte Wasserversorgung aus der Prüm zurückgegriffen werden. Nach Aufbau des Außenangriffs wurde mit dem frei gewordenen Personal Anleiterbereitschaft hergestellt und eine Vierteilige-Steckleiter vorgenommen.

Im Anschluss an die eigentliche Übung fand eine kurze Vorführung unserer Absturzsicherungsgruppe statt, bei der eine verunfallte Person in einer Schleifkorbtrage aus niedriger Höhe hintersichert abgelassen wurde.

Aus unserer Sicht verlief die Übung sehr zufriedenstellend. Insbesondere die Kommunikation und Zusammenarbeit funktionierte bereits sehr gut, wenn man bedenkt, dass dies für uns die erste Gemeinschaftsübung mit den anderen Wehren war. Auch der kombinierte Einsatz von Digital- und Analogfunk hat sich absolut bewährt, da so für die Atemschutztrupps ein getrenntes System im Analogfunk zur Verfügung steht, ohne dass sie durch sie nicht betreffenden Funkverkehr des “Außenbereichs” bzw. der Wasserversorgung belastet werden. Gleichzeitig konnten die Führungskräfte im Außenbereich mit den digitalen Handfunkgeräten ungestört kommunzieren.

Ein besonderes Dankeschön gilt dem Kindergarten Holsthum, der uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat, sowie den Kameraden der Feuerwehr Holsthum, die uns hervorragend verpflegt haben.

Einen Artikel zur Übung findet sich auf den Seiten des Trierischen Volksfreunds.

Eine Fotogalerie zur Übung kann man sich auf den Seiten der Feuerwehr Holsthum anschauen.

Die nächste Gemeinschaftsübung aller vier Wehren findet am 11.10.2015 in Prümzurlay statt. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen!