Einsatz 12/2018 — Wasser in Gebäude

Am gest­ri­gen Mitt­woch wur­den wir nach tele­fo­ni­scher Abspra­che zwi­schen Wehr­füh­rer, Wehr­lei­tung und der Leit­stelle Trier zu einem Ein­satz in den Prümzur­layer Orts­teil Prü­mer­burg alar­miert. Dort wurde durch einen Nach­barn ein Was­ser­ein­bruch in ein Wohn­haus einer älte­ren Dame gemel­det. Nach Ankunft an der Ein­satz­stelle stellte sich schnell her­aus, dass der Kanal­an­schluss des Wohn­hau­ses ver­stopft sein muss und das Was­ser des­halb zurück in die Woh­nung drückt. Ver­su­che des Nach­barn und unse­rer­seits zur Besei­ti­gung der Ver­stop­fung schlu­gen fehl, wes­halb ein Kanal­rei­ni­gungs­un­ter­neh­men  zur Ein­satz­stelle geru­fen wurde. Die Ein­satz­stelle wurde an den Nach­barn über­ge­ben und somit konnte unser Ein­satz nach etwas mehr als einer Stunde been­det wer­den.

Einsatz 11/2018 — Gebäudebrand in Irrel

Gegen Mit­tag wur­den wir gemein­sam mit den Feu­erwehren aus Irrel, Nie­der­weis, Men­nin­gen und Min­den nach Irrel alar­miert. An einem Haus sollte nach ers­ten Mel­dun­gen der Dach­stuhl bren­nen. Die erst­ein­tref­fende Feu­er­wehr aus Irrel konnte nach umfang­rei­cher Erkun­dung diese Lage nicht bestä­ti­gen. Die Besit­zer hat­ten in einem Roll­la­den­kas­ten ver­sucht ein Wes­pen­nest eigen­mäch­tig zu ent­fer­nen. Dabei ent­stand wohl eine Rauch­ent­wick­lung. Nach­dem der Roll­la­den­kas­ten durch die Feu­er­wehr kon­trol­liert wurde und kein Feuer fest­ge­stellt wurde, wurde die Ein­satz­stelle an den Besit­zer wie­der über­ge­ben. Der Ein­satz dau­erte ca. 45 Minu­ten.

(Text: Feu­er­wehr Neu­er­burg)

Einsatz 10/2018 — Tragehilfe Rettungsdienst

Die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Feu­er­wehr der VG Süd­ei­fel, sta­tio­niert an den Stand­or­ten Prümzur­lay und Ern­zen, wurde heute gegen 13:15 Uhr gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren Ern­zen und Fer­schwei­ler zur Unter­stüt­zung bei der Ret­tung einer gestürz­ten Per­son im Bereich der Teu­fels­schlucht alar­miert. Die Per­son wurde mit­tels Schleif­korb­trage zum Ret­tungs­wa­gen des DRK trans­por­tiert und von dort wei­ter zum Ret­tungs­hub­schrau­ber der Luxem­bourg Air Res­cue. Das

Tra­ge­hilfe im Steil­hang (Bild­quelle: Air Res­cue Luxem­bourg)

Ret­tungs­dienst­per­so­nal des Hub­schrau­bers war zuvor von der Feu­er­wehr Fer­schwei­ler auf­ge­nom­men und in das Ein­satz­ge­biet ver­bracht wor­den. Die Zusam­men­ar­beit der ver­schie­de­nen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­lief her­vor­ra­gend. Die Gesamt­dauer des Ein­sat­zes im schwie­ri­gen Gelände betrug etwa eine Stunde.

Einsatz 09/2018 — Gebäudebrand

Am 21.06.2018 wur­den wir um 19:30 zu einem Gebäu­de­brand in die Maar­heck­straße alar­miert. Dort war die Fas­sade eines Hau­ses aus unbe­kann­ten Grün­den in Brand gera­ten und der Brand hatte auf die Dach­iso­lie­rung über­ge­grif­fen. Dies wurde von zwei Nach­barn bemerkt, die dar­auf­hin den Ent­ste­hungs­brand mit Was­ser­schläu­chen löschen konn­ten.

Bei Ein­tref­fen der Feu­er­wehr war somit keine unmit­tel­bare Gefahr mehr vor­han­den. Den­noch wurde das Dach auf wei­tere Glut­nes­ter hin unter­sucht.

Unser Dank gilt den gei­ste­ge­gen­wär­ti­gen Nach­barn, die eine Aus­brei­tung des Bran­des und damit schlim­mere Schä­den ver­hin­dert haben!

Abgeschlossene Ausbildung Truppmann Teil 1

In den letz­ten Wochen (28.05. — 15.06.2018) fand der Lehr­gang Trupp­mann-Teil 1 in Prümzur­lay und Mettendorf statt, wel­cher die Basis für die ehren­amt­li­che Arbeit bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr dar­stellt und 70 Unter­richts­stun­den umfasst. In den drei Wochen wur­den an jeweils drei Aben­den und Sams­tags viele Grund­la­gen des Feu­er­wehr­we­sen in der Theo­rie ver­mit­telt und in der Pra­xis ein­ge­übt.

Schema der Truppausbildung nach FwDV 2 bestehend aus Truppmann Teil 1 (Grundausbildungslehrgang) und Truppmann Teil 2

Trup­p­aus­bil­dung nach FwDV 2 (Ange­passt nach Q.: Feu­er­wehr­dienst­vor­schrift 2)

Dies sind ins­be­son­dere

  • die Grund­tä­tig­kei­ten im Lösch- und Hil­fe­leis­tungs­ein­satz
  • Rechts­grund­la­gen
  • Fahr­zeug­kunde
  • Gerä­te­kunde
  • Kno­ten und Sti­che
  • und viele wei­tere Berei­che der Feu­er­wehr

Um den Lehr­gang erfolg­reich abzu­schlie­ßen wird eine zwei­tei­lige Prü­fung absol­viert — zuerst eine schrift­li­che Prü­fung, in der das erlernte Wis­sen wie­der­ge­ge­ben und angwen­det wer­den muss — und anschlie­ßend eine prak­ti­sche Prü­fung.

Die erwor­be­nen Kennt­nisse wer­den in den nächs­ten zwei Jah­ren in unse­rer Wehr im Übungs­be­trieb ver­tieft, wodurch unsere Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den den zwei­ten Teil ihrer Aus­bil­dung absol­vie­ren und somit die Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, um den Dienst­grad des „Feu­er­wehr­mann“ zu erlan­gen. Es ist aber bereits der Grund­stein gelegt, um in die­ser Zeit auch schon an wei­te­ren Lehr­gän­gen teil­neh­men zu kön­nen.

Wir gra­tu­lie­ren unse­rer Kame­ra­din Anna B. und unse­rem Kame­ra­den Paul M. zur erfolg­reich abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung.