Einsatz 03/2019 — Person in Zwangslage

Am Mitt­woch, dem 10.07.2019 wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde (Stand­orte Prümzur­lay und Ern­zen) gemein­sam mit den ört­lich zustän­di­gen Kräf­ten der Feu­er­weh­ren Irrel zu den Was­ser­fäl­len der Prüm alar­miert. Gemel­det wurde durch die Leit­stelle Trier, dass eine Per­son mit dem Fahr­rad abge­stürzt sei und sich auf­grund ihrer Ver­let­zun­gen nicht mehr eigen­stän­dig aus die­ser Zwangs­lage befreien könne. Am Ein­satz­ort stellte sich her­aus, dass die Frau mit ihrerm Rad einen ca. 9 Meter hohen Abhang hin­ab­ge­stürzt war.

Unter Ein­satz­lei­tung der Feu­er­wehr Irrel wurde die Ret­tung vor­be­rei­tet. Die begon­nen Tätig­kei­ten zum Ein­rich­ten eines Fla­schen­zu­ges zur hin­ter­si­cher­ten Ret­tung der Per­so­nen wurde nach Rück­spra­che mit dem Notz­arzt der Luxem­bourg Air Res­cue abge­bro­chen. Eine ver­ti­ka­les auf­sei­len der Schleif­korb­trage war auf­grund des Ver­let­zungs­mus­ters nicht emp­feh­lens­wert und ein hori­zon­tal gela­ger­tes auf­sei­len auf­grund des sehr stei­len Han­ges mit sehr wenig Bewe­gungs­flä­che am Hang­fuß nicht sicher mög­lich, da dadurch keine Abspann­seile ein­ge­setzt wer­den konn­ten um eine hori­zon­tal gela­gerte Trage zu sta­bi­li­sie­ren.  Die ver­letzte Per­son musste daher daher mit ver­ei­ten Kräf­ten mit­tels Spi­ne­bord und Schleif­korb­trage über einen schma­len Pfad dem Rettungswagen/Hubschrauber zuge­führt wer­den.

Außer den oben genann­ten Kräf­ten der Feu­er­wehr befan­den sich der stv. Wehr­lei­ter, die FEZ sowie wei­tere Kräfte der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel, das DRK Ech­ter­nach­er­brück und die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Einsatz 02/2019 — Türöffnung — Schankweiler Klause

Am heu­ti­gen Frei­tag wur­den wir gegen 10:24 Uhr, gemein­sam mit der Feu­er­wehr Hol­st­hum, zur einer Not­fall­tür­öff­nung auf die Schank­wei­ler Klause alar­miert. Der Ein­satz der Feu­er­wehr wurde not­wen­dig, da der über den pas­siv Haus­not­ruf des Besit­zers her­bei­ge­ru­fene Ret­tungs­dienst sich kei­nen Zugang zur Woh­nung ver­schaf­fen konnte. Da zu die­sem Zeit­punkt davon aus­ge­gan­gen wer­den musste, dass sich der Bewoh­ner in einer hilf­lo­sen Lage befin­det, musste die Feu­er­wehr sich Zutritt zum Gebäude ver­schaf­fen. Nach­dem die Haus­tür geöff­net war, wurde bei der Durch­su­chung der Räum­lich­kei­ten fest­ge­stellt, dass sich keine Per­son im Haus befand. Im wei­te­ren Ver­lauf des Ein­sat­zes konnte der Bewoh­ner der Schank­wei­ler Klause tele­fo­nisch erreicht wer­den. Dabei stellte sich glück­li­cher­weise her­aus, dass die Per­son wohl­auf war und ledig­lich ver­ges­sen hatte, die “Tages­mel­dung” am Haus­not­ruf­ge­rät zu betä­ti­gen. Im Anschluss wurde die Ein­gangs­tür sei­tens der Feu­er­wehr Hol­st­hum pro­vi­so­risch ver­schlos­sen und die EIn­satz­stelle an die Poli­zei über­ge­ge­ben.

Neben den bei­den Feu­er­wehr­ein­hei­ten aus Prümzur­lay und Hol­st­hum befan­den sich die FEZ und der Wehr­lei­ter der VG Süd­ei­fel, das DRK Bit­burg sowie die Poli­zei Bit­burg im Ein­satz.

Aufstellen des Maibaums

Frohe Ostern

Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr Prümzur­lay wünscht allen Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den, Alters­ka­me­ra­den, inak­ti­ven Mit­glie­dern sowie Freun­den und För­de­rern ein fro­hes und geseg­ne­tes Oster­fest! 😀


Bild­quelle: https://www.vetzentrum.de/news/frohe-ostern-2015/

Ehrung für verdienten Feuerwehrkameraden

Am gest­ri­gen Don­ners­tag wurde unse­rem Kame­ra­den Peter H. in Bit­burg das Gol­dene Feu­er­wehr-Ehren­zei­chen (Stufe II) für 45-jäh­rige aktive und pflicht­treue Tätig­keit in der Feu­er­wehr ver­lie­hen. Über­reicht wurde diese Aus­zeich­nung von Land­rat Dr. Joa­chim Streit.

Peter trat am 01.01.1973 in die Feu­er­wehr der Ver­bands­ge­meinde Irrel, Stand­ort Prümzur­lay, ein. Nach dem Absol­vie­ren diver­ser Lehr­gänge und Schu­lun­gen hatte er von 1990 bis 1998 das Amt des Wehr­füh­rers in Prümzur­lay inne. Nach wie vor ist er als akti­ver Kame­rad hoch geschätzt und gilt als  “Mann für die schwie­ri­gen Fälle” — sowohl was den Ein­satz kom­ple­xer Gerä­te­tech­nik angeht, als auch in psy­chisch beson­ders belas­ten­den Situa­tio­nen.

Dafür möch­ten wir uns im Namen aller Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den ganz herz­lich bei dir bedan­ken, lie­ber Peter!