Einsatz 03/2017 | 17.3.2017

Unter­stüt­zung Tra­ge­hilfe Ret­tungs­dienst / Ret­tung von Per­son aus Steil­hang

Symbolfoto Einsatz

Am 17. März wur­den wir, gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren Ern­zen und Fer­schwei­ler,  gegen 16:30 Uhr durch die Leit­stelle Trier zur Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes in den Wald zwi­schen Fer­schwei­ler, Ern­zen und Wei­ler­bach alar­miert. Dort war eine Per­son im Wald gestürzt und hatte sich ver­letzt, sodass sie nicht mehr aus eige­ner Kraft wei­ter­ge­hen konnte.

Der nächst­ge­le­gene Wald­weg war äußerst unweg­sam und vom gemel­de­ten Aus­gangs­punkt aus nicht befahr­bar. Daher wur­den die Absturz­si­che­rungs­gruppe der Ver­bands­ge­meinde — gebil­det von der Feu­er­wehr Ern­zen und Prümzur­lay — mit Schleif­korb­trage ange­for­dert, um dem Ret­tungs­dienst beim Trans­port der Per­son zu hel­fen. Das Mate­rial — Trage, Gerä­te­satz Absturz­si­che­rung, Ret­tungs­dienst­ma­te­rial, etc. — musste dazu ca. zwei Kilo­me­ter berg­auf zum Unfall­ort getra­gen wer­den. Die Per­son befand sich dort noch ein­mal ca. 30 Höhen­me­ter ober­halb des nächs­ten Wald­we­ges auf einem schma­len Pfad. Da eine unge­si­cherte Ret­tung mit der Trage zu gefähr­lich gewe­sen wäre, wurde ent­schie­den, den Gerä­te­satz Absturz­si­che­rung ein­zu­set­zen. Somit konnte die Schleif­korb­trage mit der Per­son und dem Tra­ge­per­so­nal mit­tels Dyna­mik­seil gesi­chert den Steil­hang hinab auf den nächs­ten Wald­weg  gebracht wer­den.

In der Zwi­schen­zeit wurde die Feu­er­wehr Ern­zen vom Ein­satz­lei­ter Feu­er­wehr beauf­tragt mit ihrem Fahr­zeug einen alter­na­ti­ven Weg zu die­sem Punkt zu erkun­den, was auch gelang. Der gefun­dene Weg war zwar für klei­nere Feu­er­wehr­fahr­zeuge mit gro­ßer Boden­frei­heit befahr­bar, nicht jedoch für tief lie­gende Ret­tungs­wa­gen. Die Pati­en­tin wurde daher mit der Trage im Fahr­zeug der Feu­er­wehr Ern­zen zum Ret­tungs­wa­gen ver­bracht.

Neben den genann­ten Stand­or­ten der Feu­er­wehr der VG Süd­ei­fel war das DRK Stand­ort Ech­ter­nach­er­brück im Ein­satz, die Zusam­men­ar­beit aller Kräfte funk­tio­nierte dabei her­vor­ra­gend. Auf­grund der glück­li­cher­weise nicht bedroh­li­chen Ver­let­zun­gen und noch aus­rei­chen­der Zeit bis zum Ein­bruch der Dun­kel­heit wurde der gesamte Ein­satz nach den Grund­sät­zen einer mög­lichst pati­en­ten­scho­nen­den Ret­tung durch­ge­führt. Dabei gilt der Grund­satz “Sicher­heit vor Schnel­lig­keit”. Nach Über­gabe der Per­son an den Ret­tungs­dienst konn­ten wir unse­ren Ein­satz gegen 18:10 Uhr been­den.

Einsatz 02/2017 | 02.03.2017

Gas­ge­ruch / Ver­letzte Per­son

Symbolfoto Einsatz

Am 02.03.2017 wur­den wir gegen 23:50 Uhr gemein­sam mit den Feu­er­weh­ren aus Nie­der­weis und Irrel zum Orts­teil Prü­mer­burg alar­miert.

Dort wur­den Anwoh­ner durch Schreie aus einem Nach­bar­haus auf eine Gas­aus­brei­tung auf­merk­sam und alar­mier­ten Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Bei Ein­tref­fen an der Ein­satz­stelle war der Ret­tungs­dienst bereits vor Ort und hatte die Situa­tion schon unter Kon­trolle gebracht. Ein Ein­grei­fen unse­rer­seits war des­halb nicht mehr erfor­der­lich, sodass der Ein­satz nach kur­zer Zeit wie­der been­det wer­den konnte. Die bereits auf der Anfahrt ange­leg­ten Atem­schutz­mas­ken wur­den noch gegen unbe­nutzte aus dem TLF der Feu­er­wehr Irrel aus­ge­tauscht, sodass wir gegen 0:30 Uhr wie­der ein­satz­be­reit im Gerä­te­haus waren.