Abgeschlossene Ausbildung Truppmann Teil 1

Schema der Truppausbildung nach FwDV 2 bestehend aus Truppmann Teil 1 (Grundausbildungslehrgang) und Truppmann Teil 2

Trup­p­aus­bil­dung nach FwDV 2 (Ange­passt nach Q.: Feu­er­wehr­dienst­vor­schrift 2)

In den letz­ten Wochen (20.06. — 09.07.16) fand der Lehr­gang Trupp­mann-Teil 1 in Mettendorf statt, wel­cher die Basis für die ehren­amt­li­che Arbeit bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr dar­stellt und 70 Unter­richts­stun­den umfasst. In den drei Wochen wur­den an jeweils drei Aben­den und Sams­tags viele Grund­la­gen des Feu­er­wehr­we­sen in der Theo­rie ver­mit­telt und in der Pra­xis ein­ge­übt. Dies sind ins­be­son­dere

  • die Grund­tä­tig­kei­ten im Lösch- und Hil­fe­leis­tungs­ein­satz
  • Rechts­grund­la­gen
  • Fahr­zeug­kunde
  • Gerä­te­kunde
  • Kno­ten und Sti­che
  • und viele wei­tere Berei­che der Feu­er­wehr
Grundlehrgang2016

Teil­neh­mer des dies­jäh­ri­gen Grund­lehr­gangs wäh­rend der Übung zum Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen Bronze

Um den Lehr­gang erfolg­reich abzu­schlie­ßen wird eine zwei­tei­lige Prü­fung absol­viert — zuerst eine schrift­li­che Prü­fung, in der das erlernte Wis­sen wie­der­ge­ge­ben und angwen­det wer­den muss — und anschlie­ßend eine prak­ti­sche Prü­fung.

Seit eini­gen Jah­ren wird dazu in der Ver­bands­ge­meinde Süd­ei­fel das „Feu­er­wehr­leis­tungs­ab­zei­chen – Stufe Bronze“ durch­ge­führt.

Die erwor­be­nen Kennt­nisse wer­den in den nächs­ten zwei Jah­ren in unse­rer Wehr im Übungs­be­trieb ver­tieft, wodurch unsere Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den den zwei­ten Teil ihrer Aus­bil­dung absol­vie­ren und somit die Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, um den Dienst­grad des „Feu­er­wehr­mann“ zu erlan­gen. Es ist aber bereits der Grund­stein gelegt, um in die­ser Zeit auch schon an wei­te­ren Lehr­gän­gen teil­neh­men zu kön­nen.

Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Kame­ra­den Fabian S., Mau­rice S. und Pas­cal M. ganz herz­lich zur bestan­de­nen Aus­bil­dung!

Einsatz 05/2016 | 08.07.2016

Bereit­stel­lung Absturz­si­che­rung bei Dach­stuhl­brand

Symbolfoto EinsatzAm Frei­tag den 08.07. gegen 22:45 Uhr wur­den wir, als Teil der Absturz­si­che­rungs­gruppe der VG Süd­ei­fel,  zur Unter­stüt­zung von Nach­lösch­ar­bei­ten beim Dach­stuhl­brand einer Scheune in Gil­zem nach­alar­miert.

Der Brand war gegen 20:45 aus­ge­bro­chen; Auf­grund des Ein­satz­stich­wor­tes “Gebäu­de­brand” wurde von der Leit­stelle Trier Alarm­stufe 3 aus­ge­löst und die Feu­er­weh­ren Gil­zem, Eisen­ach, Irrel, Welsch­bil­lig, Meckel und Nie­der­weis eil­ten zu Ein­satz­stelle.

Scheunenbrand Gilzem - Ansicht kurz nach Alarmierung der Feuerwehr

Scheu­nen­brand Gil­zem — Ansicht kurz nach Alar­mie­rung der Feu­er­wehr

Die Scheune stand jedoch bei Alar­mie­rung der Feu­er­wehr bereits im Voll­brand, so dass das Gebäude nicht geret­tet wer­den konnte. Ein über­grei­fen auf andere Gebäude konnte ver­hin­dert wer­den und der Brand war schnell unter Kon­trolle.

Die Nach­lö­ch­ar­bei­ten gestal­te­ten sich jedoch auf­grund des im Gebäude gela­ger­ten Heus und des Zustan­des des Dach­stuhls als auf­wen­dig. Im Ver­lauf wur­den daher die Dreh­lei­ter aus Bit­burg zur Unter­stüt­zung ange­for­dert.

Scheuenbrand Gilzem - ausgebrannter Dachstuhl

Scheu­en­brand Gil­zem — aus­ge­brann­ter Dach­stuhl

Zudem wurde die Absturz­si­che­rungs­gruppe (AbS­tuSi) der Ver­bands­ge­meinde Süd­ei­fel (sta­tio­niert an den Stand­or­ten Ern­zen und Prümzur­lay, ergänzt durch Absturz­si­che­rungper­so­nal der VG Bit­bur­ger-Land in Wols­feld) alar­miert. Die Nach­lösch­ar­bei­ten soll­ten durch einen Angriffs­trupp unter Atem­schutz durch­ge­führt wer­den. Die­ser sollte sich auf der Zwi­schen­de­cke der bereits aus­ge­brann­ten Scheune bewe­gen und die ver­bliebe Brand­last ablö­schen und nach drau­ßen beför­dern. Da die Decke bereits stark geschwächt und mit viel Was­ser beauf­schlagt war, konnte die Trag­fä­hig­keit nicht sicher gewähr­leis­tet wer­den. Der Angriffs­trupp sollte daher von uns über die Bit­bur­ger Dreh­lei­ter mit­tels Auf­fang­gurt und Dyna­mik­seil gesi­chert wer­den, um ein Durch­bre­chen zu ver­hin­dern. Im wei­te­ren Ver­lauf des Ein­sat­zes wurde die­ser Plan jedoch ver­wor­fen, da die insta­bile Sta­tik der Scheune ein zu gro­ßes Risiko für die Ein­satz­kräfte dar­ge­stellt hätte. Statt­des­sen wurde eine Brand­wa­che ein­ge­rich­tet, die bis zum Mor­gen andau­erte. Somit blieb es bei der Bereit­stel­lung des für die Absturz­si­che­rung benö­tig­ten Mate­ri­als. Gegen 00:45 Uhr konn­ten wir uns wie­der ein­satz­be­reit zurück im Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus mel­den und den Ein­satz been­den.

Einladung zur 1. Arbeitskreissitzung

Dorf­ent­wick­lungs­in­itia­tive „Zukunfts-Check Dorf“

Die Orts­ge­meinde Prümzur­lay nimmt an der Dorf­ent­wick­lungs­in­itia­tive „Zukunfts-Check Dorf“ des Eifel­krei­ses Bit­burg-Prüm teil. Im Zuge die­ser Initia­tive ana­ly­sie­ren die Ein­woh­ne­rin­nen, Ein­woh­ner, Ver­eine und Gewer­be­trei­bende auf brei­ter Basis die Infra­struk­tur, das Ange­bot, Chan­cen und Schwä­chen unse­rer Orts­ge­meinde und erar­bei­ten ein Hand­lungs­kon­zept, dass unser Dorf ins­be­son­dere in Bezug auf den demo­gra­fi­schen Wan­del und zukünf­tige Anfor­de­run­gen fit machen und rüs­ten soll. So wer­den Ziele defi­niert, die in naher Zukunft umge­setzt wer­den sol­len. Wei­ter­le­sen