Einsatz 08/12 | 27.9.2012

Ausgelaufenes Öl in Irrel

Gegen 18:35 wur­den wir durch die Leit­stelle Trier über Sirene alar­miert. Gemel­det wor­den war aus­ge­lau­fe­nes Öl in Irrel. Nach Anwei­sung der FEZ in Irrel war­te­ten wir im Gerä­te­haus auf wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Lage vor Ort. Die Erkun­dun­gen der Feu­er­wehr Irrel erga­ben, dass auf dem Bus­bahn­hof in Irrel einige Liter Öl aus­ge­lau­fen waren, die Kräfte dort aber schon aus­reich­ten. Somit muss­ten wir nicht mehr aus­rü­cken und der Ein­satz war für uns been­det.

Verbot von Himmelslaternen

Die ADD weist aus aktu­el­lem Anlass erneut auf das bereits seit 2009 bestehende Ver­bot sogen­n­an­ter “Him­mels­la­ter­nen” hin.

Himmelslaternen

Him­mels­la­ter­nen. Foto: Takea­way.

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag kam es im Vul­kan­ei­fel­kreis erneut zu einem durch eine Him­mels­la­terne aus­ge­lös­ten Brand eines Wohn­hau­ses, bei dem erheb­li­cher Sach­scha­den ent­stand. Vor dem Ver­bot der Later­nen im Jahr 2009 hatte es in ganz Deutsch­land meh­rere durch sol­che Flug­kör­per aus­ge­löste schwere Brände mit Todes­op­fern gege­ben.

Leserbrief der Wehrführung

Zum Artikel des TVZoff in der Eifeler Feuerwehr: Rücktrittswelle und Brandbrief“ vom 05.09.2012:

In dem von Ihnen ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel wird von Sei­ten der Füh­rung des Gefahr­stoff­zu­ges ein äußerst nega­ti­ves Bild des stell­ver­tre­ten­den Kreis­feu­er­wehr-inspek­teurs und Wehr­lei­ters der VG Irrel, Richard Wirtz, ver­mit­telt.
Auf­grund unse­rer Tätig­kei­ten als Wehr­füh­rer einer Orts­ge­meinde der VG Irrel bzw. als Kreis­aus­bil­der des Eifel­krei­ses Bit­burg-Prüm und der damit ver­bun­de­nen häu­fi­gen Zusam­men­ar­beit mit Richard Wirtz möch­ten wir die­ser ein­sei­ti­gen Sicht­weise ent­schie­den ent­ge­gen­tre­ten.
Im Gegen­satz zur vor­ge­brach­ten Beschul­di­gung, Richard Wirtz habe die Mit­glie­der des Gefahr­stoff­zu­ges fort­wäh­rend gegän­gelt und belei­digt, konn­ten wir bis­lang stets einen respekt­vol­len und ehr­li­chen Umgang des Wehr­lei­ters mit ande­ren Per­so­nen fest­stel­len.
Vor allem in Pro­blem­si­tua­tio­nen ver­sucht Richard Wirtz, diese kon­struk­tiv zu regeln, wobei er sich bei sei­nen Ent­schei­dun­gen aus­schließ­lich von fach­li­chen Aspek­ten lei­ten lässt. Ein sol­ches Vor­ge­hen sollte eigent­lich von jeder Füh­rungs­kraft erwar­tet wer­den kön­nen und ist ins­be­son­dere ange­sichts lee­rer öffent­li­cher Kas­sen unum­gäng­lich. Dass es dabei nicht immer mög­lich ist, die per­sön­li­chen Befind­lich­kei­ten ein­zel­ner Betei­lig­ter zu berück­sich­ti­gen, liegt in der Natur der Sache. Aller­dings gewähr­leis­tet der von Richard Wirtz ver­tre­tene und vor­ge­lebte sach­li­che Füh­rungs­stil, dass wich­tige Sach­fra­gen im Inter­esse der Bevöl­ke­rung, und nicht zuguns­ten klei­ne­rer Grup­pen, gere­gelt wer­den.
In der Ver­gan­gen­heit muss­ten auch wir durch­aus ein­se­hen, dass nicht alle unsere Wün­sche erfüllt wer­den kön­nen. Jedoch hat uns Richard Wirtz seine Ent­schei­dun­gen immer im Hin­blick auf das von ihm ver­folgte und fach­lich fun­dierte Kon­zept nach­voll­zieh­bar begrün­det. Von daher ist es für uns rät­sel­haft, wie die Füh­rung des Gefahr­stoff­zu­ges zu ihrer Ein­schät­zung der Per­son Richard Wirtz gelangt.

Michael Anschütz, Brand­meis­ter
Wehr­füh­rer der FF Prümzur­lay

Andreas Husch, Brand­meis­ter
Stv. Wehr­füh­rer der FF Prümzur­lay
Kreis­aus­bil­der des Eifel­krei­ses Bit­burg-Prüm